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Die Schöppenstedterin Aylin Tyulyubayev ist auf Erfolgskurs in der Luftakrobatik. Im Oktober ist sie bei der Weltmeisterschaft nach Italien.

Schöppenstedter Sportlerin auf Weltmeisterkurs

Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:34 Uhr

Die Schöppenstedterin Aylin Tyulyubayev ist auf Erfolgskurs in der Luftakrobatik. Sie fährt Ende Oktober zur Weltmeisterschaft ihrer Disziplin, die von der Pole Sports & Arts World Federation (POSA) organisiert wird.

Während des Gesprächs mit Newsify kann sich die 8-Jährige kaum auf dem Stuhl halten. Wenn sie frei über ihren Sport sprechen kann, zeigt sich ihre Begeisterung für die Luftakrobatik sehr. Einige Bewegungen zeigt sie sogar spontan vor Ort.

2024 hat sie mit dem Sport begonnen. Sie trainiert einmal in der Woche im Zirkus Dobbelino in Braunschweig. Dabei lernt sie einzelne modulare Fähigkeiten, die sie an einem Ring ausübt, der von der Decke hängt. Mit der Trainerin dort trainiert die Sportlerin die Akrobatikelemente, mit denen sie an Meisterschaften teilnimmt.

Schülerin trainiert viel

Damit hat sich das Training für Aylin aber noch nicht getan. Einmal die Woche trainiert sie mit einer Tanzlehrerin, die die Choreografie erstellt hat und sie nimmt auch am Training für akrobatischen Tanz teil. Zuhause hat sie sogar einen eigenen Raum, in dem sie ihren Sport ausüben kann.

Seit Mitte 2025 gibt es in Deutschland eine Landesniederlassung der POSA. Bei den Weltmeisterschaften, auch Aerial Art World Championships genannt, Ende Oktober 2025 war Aylin eine der ersten Deutschen, die dort teilgenommen haben. Schon damals hat sie eine Goldmedallie mit nach Hause gebracht.

Akrobatin auf Medallienfang in Italien

2026 folgte für die Schöppenstedterin zwei weiteren Goldmedaillen bei der Deutschen Meisterschaft in ihrer Altersgruppe. „Ich war aufgeregt“, erzählt sie im Gespräch.

„Ich freue mich“, sagt Aylin mit Blick auf den kommenden Wettbewerb in Norditalien. Besonders aufgeregt ist sie aber nicht. Bei der kommenden Weltmeisterschaft tritt sie mit der Choreografie an, mit der sie auch bei der Deutschen Meisterschaft gestartet ist.

Für die Weltmeisterschaft fährt sie mit ihrer Mutter nach Cesenatico in Italien. Die Hafenstadt liegt zwar relativ weit nördlich, eine weite Anreise ist es dennoch. Gut 16 Stunden reisen sie mit dem Zug bis in die Stadt.

Schwierige Elmente bei der Aerial Art Championcship

Sie startet in der Altersgruppe Junior Varsity in der Schwierigkeitsstufe „competitive“, zu Deutsch „kompetitiv“. Darin muss die Schöppenstedterin schwierigere Elemente in dem Reifen meistern, die die Organisation vorgibt.

Während der Wettkämpfe trägt Aylin einen Body mit langen Ärmlen und Hosenbeinen. Wie diese designt sind, kann sie je nach Turnier entscheiden. „Ich war schon ein Kitsune“, erzählt sie. Dabei war eine mythische japanische Fuchsfigur mit mehreren Schweifen auf ihre Kleidung genäht.

In Italien will die 8-Jährige wieder zeigen, was sie in der Luftakrobatik kann. Ob es wieder für eine Medaille reicht, wird sich auf der Weltmeisterschaft zeigen.

Beitragsbild: Die Schülerin hat als Teil des deutschen Kaders ihren eigenen Trainingsanzug. Foto: Sophie Weinmann

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