Wie sieht die Schule der Zukunft aus? Mit dieser Frage hat sich die Schulgemeinschaft der IGS Schöppenstedt Anfang März beschäftigt. Bei einem sogenannten „Open Space“ kamen Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Mitarbeitende zusammen, um gemeinsam Ideen für die Weiterentwicklung der Schule zu sammeln.
Einen ganzen Tag lang wurde in der Aula und in Klassenräumen diskutiert. Anders als bei klassischen Konferenzen gab es keine feste Tagesordnung. Die Teilnehmenden brachten ihre eigenen Themen ein – von neuen Unterrichtsformen über Schulorganisation bis hin zur Gestaltung des Schulgeländes.



„Schule der Zukunft entsteht nicht im Alleingang, sondern im Austausch“, sagt Gesamtschuldirektorin Heike Grebe. Sie hatte den Impuls für das Beteiligungsformat gegeben.
Zusammenarbeit von Schülern, Lehrkräften und Politik
Auch aus der lokalen Politik kam Unterstützung. Bürgermeisterin Andrea Föniger sowie Sebastian Niehoff, Kandidat für das Amt des Samtgemeinde-Bürgermeisters, beteiligten sich an den Gesprächen und brachten mögliche Unterstützungsansätze aus kommunaler Sicht ein.
Besonders engagiert zeigte sich der achte Jahrgang. Viele Schüler formulierten klare Wünsche für ihren Schulalltag. Ein Vorschlag, der viel Aufmerksamkeit erhielt, war die Idee eines multikonfessionellen Raumes.
Der „Open Space“ ist Teil eines längeren Entwicklungsprozesses. Bereits 2025 hatte sich das Kollegium erstmals intensiv mit der Zukunft der Schule beschäftigt. Inzwischen arbeiten zwei Arbeitsgruppen an Konzepten für moderne Lernformen und neue Unterrichtsstrukturen.
Ein Blick über den eigenen Tellerrand gehört dabei ebenfalls dazu: Lehrkräfte der Schule haben in den vergangenen Monaten innovative Schulen in ganz Deutschland besucht, um neue Ideen mitzunehmen. Die Ergebnisse des Tages sollen nun in ein eigenes pädagogisches Konzept einfließen.
Beitragsbild: Gemeinsam erarbeiteten die Gruppen ihre Ideen. Fotos: Ann-Kathrin Krahn
