Mit Blick auf den Jahreswechsel erinnert die Samtgemeinde Elm-Asse an klare Regeln rund um das Abbrennen von Feuerwerk. Ziel ist es, Menschen, Tiere und Gebäude zu schützen und gefährliche Situationen von vornherein zu vermeiden. Besonders sensibel sind dabei Orte mit erhöhtem Brandrisiko.
„Das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen ist in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Kinder- und Altenheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden wie Fachwerkhäusern verboten“, heißt es. Die Samtgemeinde Elm-Asse im Landkreis Wolfenbüttel weist zudem darauf hin, dass auch Anlagen mit erhöhter Gefahr, etwa Tankstellen oder Gewerbegebiete mit Gefahrstoffen, besondere Rücksicht erfordern.
Ein generelles Verbot gilt in Niedersachsen für sogenannte Himmelslaternen. Aus Brandschutzgründen dürfen diese Flugobjekte nicht verwendet werden, unabhängig von Anlass oder Ort.
Sicherheitshinweise von Gemeindeverwaltung
Neben den Verboten gibt die Samtgemeinde konkrete Sicherheitshinweise für einen verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwerk. So sollten ausschließlich Feuerwerkskörper mit CE-Kennzeichnung, amtlicher Zulassungsnummer und deutscher Gebrauchsanleitung verwendet werden. Nach dem Zünden ist ein ausreichender Sicherheitsabstand einzuhalten.
Raketen gehören standsicher aufgestellt, etwa mit Führungsstab in einer Flasche, die gegen Umkippen gesichert ist. Vom Zünden auf Balkonen oder aus Fenstern wird dringend abgeraten. Ebenso tabu: Feuerwerk auf Menschen oder Tiere richten oder sogenannte Blindgänger erneut anzünden.
Für den eigenen Schutz empfiehlt die Verwaltung außerdem, Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen zu entfernen sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten.
In Notfall Rettungsdienst rufen
Kommt es dennoch zu Unfällen oder Bränden, gilt: keine Zeit verlieren und sofort die Feuerwehr oder den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 verständigen.
Und noch ein Appell zum Schluss: Wer knallt, entsorgt die Reste auch selbst. Feuerwerksabfälle gehören in den Müll, nicht auf Straßen oder Gehwege. So bleibt der Jahreswechsel für alle sicher und sauber.
Beitragsbild: Die Samtgemeinde weist auf einige Dinge im Umgang mit Feuerwerk hin. Foto: Stock
