Die neuen Solarparks in Königslutter und Boimstorf liefern künftig Strom für rund 8.000 Haushalte. Zudem fließen jährlich etwa 35.000 Euro an die Kommune.
Vertreter aus Politik, Wirtschaft und den beteiligten Kommunen kamen am Mittwoch zur feierlichen Einweihung zusammen. Die beiden Solarparks verfügen zusammen über eine installierte Leistung von 16 Megawattpeak (MWp) und sollen jährlich rund 11.270 Tonnen CO₂ einsparen.

Für die Stadt Königslutter bringt das Projekt nicht nur einen ökologischen Nutzen. Aus den beiden Anlagen werden voraussichtlich kommunale Einnahmen von rund 35.000 Euro pro Jahr erzielt.
Bau in Zusammenarbeit mit lokaler Feuerwehr
„Die beiden Solarparks sind ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Energiewende auch hier bei uns vor Ort vorankommt“, sagt Bürgermeister Alexander Hoppe. „Gleichzeitig ist es ein gutes Signal, dass mit solchen Vorhaben nicht nur erneuerbarer Strom erzeugt wird, sondern auch ein konkreter Mehrwert für die Region entsteht“, so Hoppe weiter.


Der Solarpark Königslutter wurde auf einer Fläche von 4,7 Hektar errichtet und verfügt über 9.666 Solarmodule. Mit einer Leistung von sechs MWp erzeugt die Anlage jährlich rund 7,5 GWh Strom. Der größere Solarpark in Boimstorf umfasst 7,4 Hektar Fläche, 15.012 Module und eine Leistung von zehn MWp.
Auch die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren spielte bei der Umsetzung eine wichtige Rolle. So wurden die örtlichen Feuerwehren frühzeitig in die Sicherheitsplanung eingebunden. Für beide Anlagen wurden spezielle Löschwasserkissen vorgesehen, um im Ernstfall eine schnelle Brandbekämpfung zu ermöglichen. Als Dank für die Unterstützung erhielten die beteiligten Feuerwehren im Rahmen der Eröffnungsfeier eine Spende.
„Mit den Solarparks in Königslutter und Boimstorf zeigen wir, dass Energiewende vor Ort konkret funktioniert: mit sauberem Strom, regionaler Wertschöpfung und partnerschaftlicher Zusammenarbeit“, erklärt Tim Ebert.
Beitragsbild: Mit dem Strom, der allein in Königslutter produziert wird, können rechnerisch circa 8.000 Haushalte versorgt werden. Fotos: Sophie Weinmann
