Mit einem Zusammenschluss und neuem Namen stellt sich die SPD in der Samtgemeinde Sickte für die Zukunft auf. Die Ortsvereine Erkerode/Veltheim (Ohe) und Evessen haben sich aufgelöst und sind dem Ortsverein Dettum beigetreten. Gemeinsam tritt man nun als „SPD-Ortsverein West Elm 1867“ auf.
Der Name ist bewusst gewählt und soll Tradition und Aufbruch verbinden. Ziel ist es, die Kräfte in der Region zu bündeln und politisch mehr Gewicht zu entwickeln – auch mit Blick auf die Kommunalwahl 2026.
An der Spitze des neuen Ortsvereins steht Max Weilbier. Unterstützt wird er von einem Vorstandsteam, das erfahrene Mitglieder und neue Gesichter vereint. Damit will die SPD ein Zeichen für Erneuerung und Zusammenhalt setzen.
Alte neue Gesichter in der SPD für die Region
„Wir sind die alte und zugleich neue Stimme für unsere Gemeinden“, sagt Weilbier. Der Vorsitzende betont, dass es darum gehe, nah an den Menschen zu sein und ihre Interessen geschlossen zu vertreten.
Ein wichtiges Thema bleibt der Strukturprozess in der Samtgemeinde. Innerhalb des Ortsvereins gibt es dazu unterschiedliche Meinungen. „Es gibt auch bei uns Mitglieder, die dem kritisch gegenüberstehen, und das nehme ich sehr ernst“, erklärt Weilbier. Zugleich verweist er auf steigende Anforderungen und sinkendes Engagement in der Kommunalpolitik.
Auch finanziell sieht er Herausforderungen. „Die Aufgaben werden größer, die Kassen sind vielerorts angespannt“, so Weilbier. Dennoch dürfe es keinen Abbau sozialer Leistungen geben.
Um den Austausch zu fördern, lädt der Ortsverein am 29. April zu einem Stammtisch in die Sportschänke Dettum ein. Dort sollen Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Anliegen einbringen können.
Beitragsbild: Gruppenfoto der Mitglieder des SPD-Ortsvereins West Elm 1867 bei einer Versammlung. Foto: SPD West Elm 1867
