Was als Pilotprojekt begann, ist heute ein fester Bestandteil des sozialen Lebens in Schöppenstedt. Das Sprachcafé im Gemeindehaus „SegensReich“ feiert sein zweijähriges Bestehen.
Seit dem Start am 27. Januar 2024 hat sich das Angebot kontinuierlich weiterentwickelt. Getragen wird es von ehrenamtlichem Engagement und großem Zuspruch. Schon beim ersten Treffen nahmen rund 40 Interessierte teil. Ein starkes Signal. „Das war für uns der Beweis, dass die Idee trägt“, erinnert sich Initiator Andreas Hoyer.
Bereits eine Woche später startete das regelmäßige Angebot. Gemeinsam mit Gottfried Schulz, Paul Koch und Thomas Lages wurden zwei Gruppen aufgebaut – abgestimmt auf unterschiedliche Sprachniveaus. Anfänger und Fortgeschrittene lernten parallel. Der Bedarf wuchs schnell. So schnell, dass bald ein zweiter Kurstag notwendig wurde.



Zweimal die Woche Sprachcafé seit zwei Jahren
Inzwischen findet das Sprachcafé seit gut zwei Jahren montags und freitags jeweils von 14 bis 17 Uhr statt. Zusätzlich zu den festen Gruppen gibt es heute auch Kleinstgruppen sowie Einzelunterricht. Möglich wird das durch zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer, die sich regelmäßig engagieren.
Besonders erfolgreich ist auch das Angebot Ukrainisch–Deutsch. Unterstützung kam dabei direkt aus den Reihen der Geflüchteten. Als ukrainische Sprachkraft ist Lidia Ovchinnikova im Einsatz, unterstützt von Anastasia Udovenko. Beide sind mittlerweile fester Bestandteil des Organisationsteams.



Wer mehr über das Sprachcafé erfahren möchte, hat in den kommenden Tagen gleich mehrere Möglichkeiten. Am Donnerstag, 5. Februar, berichtet Radio Okerwelle über das Projekt. Einen Tag später, am Freitag, 6. Februar, findet um 15.30 Uhr eine Andacht anlässlich des zweijährigen Bestehens in der St.-Stephanus-Kirche in Schöppenstedt statt. Die Ansprache hält Propst Martin Cachej. Die Andacht wird zweisprachig gestaltet.
Hartwig Thies ist seit einiger Zeit im Team der ehrenamtlichen Helffer im Sprachcafe.
Er hat seinen festen Platz im Foyer des Gemeindehauses. Um ihn herum mehre Ukrainerinnen (in wechselnder Gruppengröe), die im Gesprächsformat (Fragen und Antworten) ihre Deutschkenntnisse verbessern und dabei auch viele über die deutsche Kultur erfahren.
Beitragsbild: Das Sprachcafé ist nicht nur ein Ort des Lernens in Schöppenstedt, sondern auch für lockeres Zusammensein offen. Foto: Sprachcafé Schöppenstedt
