Mehr als 2.300 Menschen haben beim diesjährigen Stadtputztag in Wolfenbüttel ein Zeichen für Umweltbewusstsein gesetzt. Unter dem Motto „Gemeinsam anpacken statt nur meckern“ beteiligten sich am Freitag, den 13. März, und Samstag, den 14. März, insgesamt 2.316 Freiwillige an der Aktion „Sauberes Wolfenbüttel“.

Vor allem Kinder und Jugendliche packten mit an. 1.719 Teilnehmende kamen aus Schulen und Kitas. Weitere 607 Helfer engagierten sich über Vereine, Siedlergemeinschaften und Ortsräte. Ausgestattet mit Handschuhen und Müllsäcken sammelten sie Abfälle in Grünanlagen, an Wegen und auf öffentlichen Flächen. Die Entsorgung übernahmen städtische Betriebe.
Illegale Müllentsorgung entdeckt
Trotz der positiven Energie der Aktion gab es einen Wermutstropfen: Die Organisatoren weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Stadtputztag keine kostenlose Sperrmüllentsorgung ist. Neben dem üblichen Kleinteil-Müll mussten die Teams in diesem Jahr unter anderem Sperrmüll, zehn Kanister Altöl, fünf alte Rasenmäher und vier ausgediente Fahrräder entfernen.

„Durch ihre Teilnahme leisten die vielen Freiwilligen einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz und für ein sauberes Stadtbild“, sagt Organisatorin Martina Münstermann-Kreifels. „Dafür vielen Dank.“

Denn vielen Helfenden sei bewusst, dass sie den Müll anderer beseitigen. Genau hier setzt die Aktion an: Sie soll zum Umdenken bewegen. Die Stadt appelliert an die Verursacher, Abfälle künftig ordnungsgemäß zu entsorgen – statt Umwelt und Gemeinschaft zu belasten.
Beitragsbild: Viele Teams, unter anderem mit der Unterstützung von Kindern sammelten Müll in Wolfenbüttel. Fotos: Stadt Wolfenbüttel
