Die Grundschule an der Driebe in Königslutter wird klimaneutraler beim Strom. Am Dienstag, den 5. Mai, haben die Stadt Königslutter am Elm und die Bürgerenergiegenossenschaft Schunter eG den Kooperationsvertrag zum Betrieb einer Photovoltaikanlage für die Driebeschule unterschrieben.
Die Anlage mit einer Leistung von 99 kWp wird mit einem Batteriespeicher mit einer Kapazität von 100 kWh ausgeführt und soll einen Anteil von 65 % des Strombedarfs der Schule mit umweltfreundlichem und kostengünstigen Solarstrom decken.
Bürgergenossenschaft steht hinter der Anlage
Die Anlage wird von der Bürgerenergiegenossenschaft Schunter eG finanziert, die den erzeugten Solarstrom an die Stadt Königslutter am Elm verkauft und überschüssigen Strom ins Stromnetz einspeist. Durch den erzeugten Solarstrom werden jährlich circa 30 Tonnen CO₂ im Vergleich zum deutschen Strommix eingespart.
Die Anlage soll nach aktueller Planung in der Zeit der Sommerferien auf den Dächern der Driebeschule installiert werden. Anlässlich der Vertragsunterschrift trafen sich Bürgermeisters Alexander Hoppe, die Leiterin des Bauamtes und allgemeinen Vertreterin des Bürgermeisters Grit Bädekerl sowie Andreas Krüger (Vorstand der BEG Schunter eG) und Frank Schade (Projektleiter der BEG Schunter eG) im Rathaus der Stadt Königslutter am Elm.
Die Photovoltaikanlage auf der Driebeschule ist die dritte Anlage, die durch die BEG Schunter seit Ihrer Gründung in 2023 installiert wurde. Interessierte Bürger und Bürgerinnen, die Mitglieder der Genossenschaft werden wollen oder sich auch aktiv an der Genossenschaftsarbeit beteiligen wollen finden Informationen auf der Internetseite der Bürgerenergiegenossenschaft.
Beitragsbild: Die Stadt schloss mit der Bürgerenergiegenossenschaft einen Vertrag für die Solaranlage auf der Driebegrundschule. Foto: Stadt Königslutter
