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Mit einer Betrugsmasche haben Unbekannte einen 85-jährigen Mann in Schöppenstedt um rund 40.000 Euro gebracht.

Vorsicht am Telefon: Polizei warnt vor Gewinnspielmaschen

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 13. Januar 2026, 10:56 Uhr

Nach einem Gewinnspielbetrug warnt die Polizei Salzgitter, Peine, Wolfenbüttel vor der Betrugsmasche. In dem konkreten Fall wurde ein älterer Mann aus Salzgitter Bad nach der Teilnahme an einem telefonischen Gewinnspiel betrogen, wie die Polizei mitteilt.

Der Mann habe während des Anrufs einen Abo-Vertrag abgeschlossen, den er später kündigte. Trotzdem buchten die Betrüger weiterhin Geld von seinem Konto ab. Laut Polizei ist ein Schaden von circa 1.000 Euro entstanden.

Die Polizei weist darauf hin, wie wichtig Vorsicht bei telefonischen Vertragsabschlüssen ist. Häufig werden Verträge am Telefon unklar erklärt, Kündigungen ignoriert oder bewusst verzögert. Betroffene bemerken die Abbuchungen oft erst spät oder sogar erst nach mehreren Monaten.

Schon früh Warnzeichen für Gewinnspielbetrug

Betrugsmaschen könnte man schon im ersten Gespräch bemerken. Anrufer würden hohe Gewinne oder exklusive Gewinnchancen versprechen. Ein ausgesprochenes „Ja“ des Angerufenen würde im Zusammenhang mit einem Vertrag als Vertragsabschluss gewertet. Abbuchungen laufen über schwer erkennbare Firmen- oder Fantasienamen. Erfahrungen der Polizei nach sind Kündigungen oft als angeblich nie eingegangen oder würden nicht bearbeitet.

Die Polizei rät, keine Verträge am Telefon abzuschließen, oder unter Druck setzen, am Telefon "Ja" zu sagen. Angerufene sollten sich vor einem Vertragsabschluss sich diesen zusenden lassen, um die Vertragsdetails zu prüfen. Außerdem sollte man keine sensiblen Daten wie die IBAN, Kontonummer oder das Geburtsdatum herausgeben. Zudem rät die Polizei, regelmäßig Kontoauszüge zu prüfen. 

Nicht auf Drohungen reagieren

Zudem solle man nicht auf Drohungen oder Mahnungen der Anrufer reagieren. Seriöse Anrufer oder Firmen machen so etwas nicht. Auch sollte man keine weiteren Zahlungen tätigen

Betroffene sollen laut Polizei die unberechtigten Abbuchungen der Bank melden und diese zurückbuchen lassen. Eine Kündigung eines Abonnements sollte zudem immer schriftlich erfolgen und per Einschreiben oder in einer E-Mail mit Nachweis verschickt werden. Die Polizei rät, die schriftlichen Unterlagen zu den Abbuchungen und alle Kontobewegungen und sämtlichen Schriftverkehr zu dokumentieren und aufzubewahren.

Betroffene sollten sich zudem von der Verbraucherzentrale beraten lassen und eine Strafanzeige erstatten.

Beitragsbild: Die Polizei warnt vor Betrugsmaschen mit Gewinnspielen am Telefon. Foto: Stock

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