Fahrgäste im Gebiet des Verkehrsverbundes Region Braunschweig (VRB) müssen sich ab dem Donnerstag, 1. Januar 2026, auf höhere Ticketpreise einstellen. Die Fahrscheine im öffentlichen Personennahverkehr werden durchschnittlich um rund 4,8 Prozent teurer. Das teilte der VRB mit.
Hintergrund der Preisanpassung sind deutlich gestiegene Kosten bei den Verkehrsunternehmen. Dazu zählen unter anderem höhere Energiepreise, Personalkosten und allgemeine Betriebsausgaben. Ein Teil dieser Mehrbelastungen soll durch zusätzliche Einnahmen aus dem Ticketverkauf aufgefangen werden.
Preis der Schüler-Tickets bleiben gleich
Nicht alle Fahrkarten sind von der Erhöhung betroffen. Preislich stabil bleiben die besonders günstigen Schüler-Monatskarten. Das verbundweit gültige Ticket kostet weiterhin 30 Euro im Monat. Für Schülerinnen und Schüler im Stadtgebiet Braunschweig bleibt es bei 20 Euro. Damit will der VRB Familien weiterhin entlasten und die Nutzung von Bus und Bahn für junge Menschen attraktiv halten.
Auch beim Deutschlandticket gibt es zum Jahreswechsel eine Änderung. Ab Januar 2026 kostet das bundesweit gültige Abo regulär 63 Euro im Monat. Das Deutschlandticket Job bleibt dagegen deutlich günstiger. Es ist weiterhin rund 30 Prozent preiswerter und kostet künftig 44,10 Euro monatlich – abhängig vom Zuschuss des jeweiligen Arbeitgebers sogar weniger.
Für bestehende Abonnenten ist kein Handeln erforderlich. Die Abos laufen automatisch zum neuen Preis weiter, sofern sie nicht gekündigt wurden. Wer sich über die neuen Tarife informieren möchte, findet alle Details online auf der Internetseite des VRB oder direkt in den Service-Centern der Verkehrsunternehmen in der Region.
Beitragsbild: Fahrten mit der Bahn oder dem Bus werden im Verbreitungsgebiet im Kommenden Jahr teurer. Foto: Sophie Weinmann
