Die Stadt Wolfenbüttel hat eine neue Ansprechpartnerin für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt Sonja Jussen das Ehrenamt der Behindertenbeauftragten.
Der Rat der Stadt bestätigte ihre Bestellung am Mittwoch, den 10. Dezember auf Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände. Sie tritt damit die Nachfolge von Thomas Hornig an, der im Juni dieses Jahres überraschend verstorben war.
Fachfrau als Behindertenbeauftragte
Mit Sonja Jussen gewinnt die Stadt eine engagierte Fachfrau, die sowohl theoretisches Wissen als auch persönliche Erfahrung einbringt. Die neue Behindertenbeauftragte hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit Themen rund um Barrierefreiheit, Inklusion und Teilhabe beschäftigt.
Ihre zukünftigen Aufgaben kennt sie bereits gut. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem früheren Amtsinhaber hat sie Einblicke in Prozesse, Herausforderungen und Ansprechpartner erhalten. So möchte sie die etablierten Strukturen fortführen und neue Impulse setzen.
Eigene Erfahrungen fließen mit ein
Eigene gesundheitliche Einschränkungen helfen ihr dabei, Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Sie weiß aus persönlicher Erfahrung, welche Barrieren im Alltag bestehen und wo Verbesserungen notwendig sind.
In den kommenden fünf Jahren will sie sich mit voller Kraft dafür einsetzen, die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen in Wolfenbüttel weiter zu verbessern. Dazu gehört sowohl die Beratung der Verwaltung als auch der Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen und Verbänden.
Beitragsbild: Sonja Jussen ist Wolfenbüttels neue Behindertenbeauftragte. Foto: Stadt Wolfenbüttel
