Musik, Tanz, Theater und Literatur an mehr als 40 Orten: Die 12. Wolfenbütteler Kulturnacht hat am Samstag, 19. September, zahlreiche Besucher in die Lessingstadt gelockt. Rund 160 Kulturschaffende gestalteten das Programm.
Von Orgelmusik bis Samba
Die historische Innenstadt wurde dabei zur großen Kulturbühne. Zwischen Schloss, Stadtmarkt, Hauptkirche, Lessinghaus und Kunstverein konnten Besucher von Station zu Station ziehen und immer wieder Neues entdecken.



Das Angebot reichte von klassischer Musik und Singer-Songwriter-Klängen über Jazz, Folk und Soul bis zu Samba. Dazu kamen Tanzaufführungen, Lesungen und Ausstellungen.
Auch außerhalb des Stadtzentrums gab es Programm. In der Kuba-Halle spielten Live-Bands, das AHA-ERLEBNISmuseum setzte auf Mitmachaktionen für Familien. In der Lindenhalle standen Tanz und Chormusik im Mittelpunkt.

Kultur verbindet über Grenzen hinweg





Ein besonderer Gast war das UW Parkside Quartett der University of Wisconsin aus Wolfenbüttels Partnerstadt Kenosha in den USA. Bürgermeister Ivica Lucanic (parteilos) freute sich über den Besuch der Musiker.
„Kultur verbindet Menschen über Grenzen hinweg“, sagte er und verwies auf die langjährige Freundschaft zwischen Wolfenbüttel und Kenosha.



Auch für das gesellschaftliche Leben der Stadt sei Kultur unverzichtbar. Eine Stadt ohne Kultur und Theater sei „seelenlos“, sagte der Bürgermeister.
Kostenloser Shuttle mit Live-Musik




Damit auch weiter entfernte Veranstaltungsorte gut erreichbar waren, fuhren kostenlose Shuttlebusse der KVG Braunschweig und von Der Schmidt MOBILITY.
Unter dem Motto „Rock im Shuttlebus“ wurde schon die Fahrt selbst teilweise des Programms. Live-Musik sorgte unterwegs für Stimmung.
Beitragsbild: Die Band „Jellyfish Alley“ spielte während der Kulturnacht in Wolfenbüttel. Fotos: Stadt Wolfenbüttel
