Das Städtisches Klinikum Wolfenbüttel bleibt eine zentrale Anlaufstelle für Schwerverletzte in der Region. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat das Haus erneut als Lokales Traumazentrum zertifiziert – und das für weitere drei Jahre.
„Die Zertifizierung bestätigt unsere exzellente Behandlungsqualität – rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr“, sagt Dr. Thomas J. Hockertz. Der Chefarzt betont besonders die starke Teamarbeit im Schockraum und die hohe Fachkompetenz aller Beteiligten.
Teil des Traumanetzwerks Niedersachsen
Im Ernstfall zählt jede Minute, das Team im Traumazentrum ist auf schnelle Entscheidungen spezialisiert. „Für den weiteren Heilungsverlauf ist die erste Stunde nach einem Unfall entscheidend“, erklärt Dr. Rötger Opperbeck. Der leitende Oberarzt unterstreicht, dass Patienten sofort optimal versorgt werden müssen.
Seit 2011 ist das Klinikum Teil des TraumaNetzwerk Nordost-Niedersachsen. Gemeinsam mit weiteren Kliniken der Region wird so eine abgestimmte Versorgung sichergestellt.
Die Anforderungen für die Zertifizierung sind hoch: Neben moderner Technik wie jederzeit verfügbarer CT-Diagnostik zählen auch speziell geschulte Teams aus verschiedenen Fachbereichen dazu. Regelmäßige externe Prüfungen sichern die Qualität.
„Das Hauptziel besteht darin, das Überleben der schwerverletzten Patienten zu sichern“, sagt Dr. Ulf Harding. Der Chefarzt ergänzt, dass auch die langfristige Lebensqualität eine große Rolle spiele.
Beitragsbild: Freuen sich über die erneute Zertifizierung: (v.l.n.r.) Dr. Ulf Harding, Chefarzt des Zentrums für Notfallmedizin, Dr. Thomas J. Hockertz, Chefarzt der Klinik für orthopädische Chirurgie, Sporttraumatologie und Unfallchirurgie und Dr. Rötger Opperbeck, Leitender Oberarzt der Klinik für orthopädische Chirurgie, Sporttraumatologie und Unfallchirurgie. Foto: Städtisches Klinikum Wolfenbüttel gGmbH
