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Frauen sind in der Kommunalpolitik noch immer unterrepräsentiert. Genau hier setzt ein neues Angebot der Stadt Wolfenbüttel an.

Wolfenbüttel sucht Frauen für die Kommunalpolitik

Frauen sind in der Politik noch immer unterrepräsentiert. Ihr Anteil in deutschen Parlamenten liegt derzeit bei nur rund 31 bis 32 Prozent. Genau hier setzt ein neues Angebot der Stadt Wolfenbüttel an.

Die Gleichstellungsbeauftragte lädt interessierte Frauen dazu ein, Kommunalpolitik aus nächster Nähe kennenzulernen – praxisnah, verständlich und ohne Hürden. Nach den Sommerferien startet das Projekt, das sich bewusst an Einsteigerinnen richtet.

„Wir wollen Frauen ermutigen, sich aktiv einzubringen und Politik als gestaltbar zu erleben“, erklärt Gleichstellungsbeauftragte Simone Reese. Ziel sei es, Hemmschwellen abzubauen und einen unkomplizierten Zugang zu politischen Themen zu schaffen.

Sieben Treffen mit Beispielen nah an der Realität der Kommunalpolitik

Geplant sind bis Weihnachten etwa fünf bis sieben Treffen. Die Teilnehmerinnen entwickeln eigene Ideen, diskutieren fiktive Beschlüsse und können öffentliche Sitzungen besuchen. Parteipolitische Debatten bleiben dabei bewusst außen vor.

Der Ansatz: Politik verständlich machen, ohne Druck oder Vorkenntnisse über die Kommunalpolitik. Auch organisatorisch wurde mitgedacht. Eine Kinderbetreuung wird angeboten, sodass die Teilnahme möglichst vielen Frauen offensteht.

Angesprochen sind Frauen ab 18 Jahren. Jüngere können in Begleitung teilnehmen. Wer Interesse hat, kann sich noch bis zum Beginn der Sommerferien anmelden.

Mit dem Projekt will die Stadt einen Beitrag dazu leisten, die Perspektiven von Frauen stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubringen und vielleicht den Grundstein für künftiges Engagement legen.

Beitragsbild: Die Stadt Wolfenbüttel will mehr Frauen in die Kommunalpolitik bringen. Foto: Stock

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