Auf dem Spielplatz am Michael-Praetorius-Platz hinter der Hauptkirche Beatae Mariae Virginis in Wolfenbüttel kann bis auf Weiteres nicht gespielt werden. Der Grund: massiver Vandalismus. Unbekannte haben dort laut Stadtverwaltung große Mengen zerbrochener Glasflaschen verteilt. Damit ist damit die Sicherheit spielender Kinder erheblich gefährdet.
Bereits am Montag, 8. Dezember 2025, rückten Mitarbeitende des städtischen Bereichs „Öffentlicher Raum“ an, um die Flächen rund um den Kletter- und Rutschenturm zu reinigen. Stundenlang entfernten sie Glasscherben aus dem Rasen und dem Fallschutzsand. Doch die Mühe war umsonst. Schon einen Tag später bot sich dasselbe Bild – wieder lagen zahlreiche Splitter auf dem gesamten Spielplatz verstreut.

Problem tritt immer wieder auf
Die Stadt kennt das Problem leider gut. Immer wieder muss das Team Müll und Scherben einsammeln. Doch diesmal ist der Schaden größer als üblich. Der Fallschutzsand ist so fein mit winzigen Splittern durchsetzt, dass er nicht mehr verkehrssicher ist. Maschinen oder Rechen können die Partikel nicht herausfiltern – sie sind schlicht zu klein für die vorhandenen Siebgrößen. Die einzige Lösung ist ein kompletter Austausch des Sandes.
Der Schaden geht ins Geld: Rund 1.800 Euro muss die Stadt investieren, um den Sand zu ersetzen. Kosten, die letztlich die Allgemeinheit trägt. Und weil die Feiertage und der Jahreswechsel bevorstehen, kann die Sanierung erst im kommenden Jahr erfolgen.
Bis dahin bleibt der Spielplatz für alle Nutzerinnen und Nutzer gesperrt – zum Schutz der Kinder, aber auch als mahnendes Signal gegen Vandalismus, der der Stadt und ihren Bürgern immer wieder vermeidbare Schäden bereitet.
Beitragsbild: Der komplette Sand auf dem Spielplatz muss ausgetauscht werden. Fotos: Stadt Wolfenbüttel
