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Zukunftsfonds Asse will Engagement von Bürgern fördern

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 17. Dezember 2025, 12:10 Uhr

Die Stiftung Zukunftsfonds Asse stellt die Weichen für die kommenden Jahre. In seiner 43. Sitzung hat der Stiftungsrat Fördermittel in Höhe von insgesamt 497.000 Euro für Projekte im Landkreis Wolfenbüttel bewilligt.

Gefördert werden unter anderem der Flächenerwerb zur Erweiterung der KZ-Gedenkstätte Schandelah-Wohld sowie ein Leihflügel, der künftig regionalen Kulturakteuren über die Landesmusikakademie zur Verfügung stehen soll.

Neben den konkreten Förderentscheidungen setzte der Stiftungsrat auch strategische Akzente. Mit neuen Sonderprogrammen will die Stiftung bürgerschaftliches Engagement stärken und demokratische Strukturen vor Ort weiter festigen.

Stiftung Zukunftsfonds Asse will Bürgerengagement fördern

Beschlossen wurde das neue „Sonderprogramm Mikroförderungen“, das sich gezielt an ehrenamtlich Engagierte richtet. Kleine, gemeinwohlorientierte Projekte sollen künftig unkompliziert und unbürokratisch unterstützt werden, insbesondere dann, wenn sie die Beteiligung von Bürgern fördern.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Sonderprogramm „KLASSE Orte – Mehrwert durch Miteinander“. Ziel ist die Entwicklung multifunktionaler Begegnungsorte im gesamten Landkreis. Diese Orte sollen Raum für Austausch, Bildung, Kultur und Freizeit bieten und damit einen bewussten Gegenpol zu zunehmender Vereinsamung und gesellschaftlicher Fragmentierung schaffen.

Darüber hinaus wurde beschlossen, dass Projekte künftig auch mehrfach gefördert werden können. Auch Einzelveranstaltungen sollen künftig förderfähig sein – ein Schritt, der vor allem kleineren Initiativen neue Möglichkeiten eröffnet.

Sitzung in gefördertem Haus

Zum Abschluss der Sitzung würdigte Landrätin Christiana Steinbrügge die langjährige Arbeit einer Mitarbeiterin der Stiftungsverwaltung. „Wir verlieren mit Kirsten Steffen-Schreiber eine engagierte und kompetente Kollegin“, sagte Steinbrügge. Die Vorsitzende des Stiftungsvorstandes dankte ihr für sechs Jahre vertrauensvolle Zusammenarbeit, bevor sie in den Ruhestand wechselt.

Die Sitzung fand in der kürzlich sanierten Samsonschule in Wolfenbüttel statt und hatte auch einen besonderen historischen Rahmen. Sie markierte zugleich das zehnjährige Jubiläum der ersten Stiftungsratssitzung am 30. November 2015. Vor Beginn der Beratungen führte Dr. Elke-Vera Kotowski, Chefkuratorin der Moses Mendelssohn Stiftung, die Mitglieder durch die Ausstellung im Gebäude, die vom Assefonds gefördert wurde.

Beitragsbild: Die Stiftung Zukunftsfonds Asse fördert in den kommenden Jahren mehr bürgerliches Engagement. Foto: Stiftung Zukunftsfonds Asse

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