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Viele Arbeiten in und vor der Grundschule in Königslutter sind fertig. Trotzdem läuft der Schulalltag immer noch nicht rund.

Baustelle vor Driebe-Grundschule fordert Lehrkräfte heraus

Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 5. März 2026, 11:16 Uhr

Frisch gepflastert ist der Gehweg vor der Grundschule an der Driebe in Königslutter, der Eingang wieder gut zugänglich und einladend. Der Großteil der Bauarbeiten in der Schule sind mittlerweile abgeschlossen, intensive Arbeiten werden den Schulalltag noch bis Ende des Jahres begleiten.

Die Schulverwaltung sitzt wieder in ihren eigentlichen Räumen. Die Wände sind weiß gestrichen und in vielen Ecken stehen Pflanzen. Auch die Pavillons auf dem Schulhof sind fast fertig. Die Schulleiterin Andrea Ruppert freut sich, dass die Schulgemeinschaft und das Kollegium so lange durchgehalten haben.

Situation erheblich verbessert

Das Schild der Bushaltestelle liegt momentan am Rand der Straße.

Wie der Konrektor im Stadtrat im Sommer 2026 berichtete, war der Schulalltag von einem fliegendem Wechsel beim Mittagessen, Unterbrechungen und ständigen Umzügen der Verwaltungskräfte geprägt. „Wir sind flexibel“, hatte Herdegen betont, „aber wir sind an unserer Belastungsgrenze.“

Nach der Winterpause muss auf der Straße vor der Schule noch intensiv gearbeitet werden. Die Driebe ist momentan offen und soll laut Ruppert noch bis Ende des Jahres eine Baustelle bleiben.

Die Baustelle hat starke Auswirkungen auf den Schulalltag. Weil die Mitarbeitenden-Parkplätze wegfallen, muss das 77-köpfige Kollegium anderswo in Königslutter ihre Autos abstellen.

„Die Parkplätze der Schule reichen nicht für alle“, sagt Ruppert. Dennoch mache es sich bemerkbar, dass niemand in Schulnähe stehen kann. Einige Lehrer würden sogar am Wochenende vorfahren, um Material zur Schule zu bringen, um in der Nähe stehen zu können.

Bauarbeiten beeinflussen Arbeitsalltag

Andrea Ruppert ist die Schulleiterin in der Grundschule Königslutter. Foto: Schule Königslutter

Wenn auf der Straße gearbeitet wird, ist es laut Ruppert im Verwaltungstrakt laut. „Das ist kein Spaß.“ Sie versteht, dass die Straße erneuert werden muss. Den Arbeitsalltag belaste es trotzdem. Die Lautstärke der schweren Maschinen machen Telefonate stellenweise unmöglich.

Während der Baustelle bringen die Pädagogen die Schüler nach dem Unterricht zum Bus. „Das ist zusätzlicher personeller Aufwand“, beschreibt Ruppert. Das Kollegium wolle aber ihre Schützlinge gut im Bus wissen. Im Moment müssen die Schüler auf dem Weg zum Bus die Straße queren, was bei einer größeren Gruppe Schülern unübersichtlich werden kann.

Sicherheitsfaktor Schulweg

Zudem birgt die Baustelle auf der Driebe auch Sicherheitsprobleme. Der Weg zur Schule führt über den Gehweg an der Baustelle auf der Driebe entlang. Zwischen Baustelle und Gehweg stehen Baustellenzäune, womit eigentlich für alle klar ist, wo man entlang gehen kann.

Die Zäune hielten laut Ruppert aber schon länger teils Eltern oder Großeltern nicht davon ab, die offene Straße zu queren. Dieses Verhalten sieht sie sehr kritisch und sieht bei den Erziehungsberechtigten eine Art Doppelmoral. Viele zeigen sich um die Sicherheit der Kinder besorgt. Auf der andern Seite laufen sie über eine Baustelle, statt außen herum.

Gerade an einer Grundschule haben die Erwachsenen eine Vorbildfunktion. Es sei gefährlich, eigenmächtig und ohne zu schauen, einfach in eine Baustelle zu laufen.

Beitragsbild: Der Fußweg zur Grundschule an der Driebe ist mittlerweile gepflastert. Fotos: Sophie Weinmann

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