Am 27. September 2026 entscheidet sich, wer künftig die Samtgemeinde Elm-Asse führt. Im ersten Wahlgang lagen Andrea Föniger (SPD) mit 36,3 Prozent und der parteilose Sebastian Niehoff mit 35,5 Prozent vorn. Damit treten beide nun in der Stichwahl gegeneinander an.
Doch wofür stehen die beiden Kandidaten konkret? Welche Vorhaben wollen sie zuerst anpacken – und was passiert, wenn dafür das Geld fehlt? Wie soll die Samtgemeinde digitaler werden? Und welche Antworten haben Föniger und Niehoff auf die Herausforderungen bei Feuerwehr, Schulen, Kitas und Katastrophenschutz?


Zehn Fragen, konkrete Antworten
Die Redaktion hat beiden Kandidaten zehn Fragen zu wichtigen Zukunftsthemen der Samtgemeinde Elm-Asse gestellt. Dabei geht es nicht nur um politische Ziele, sondern möglichst konkret um deren Umsetzung. Die Fragen waren also:
- Finanzen
Welche drei Vorhaben aus Ihrem Wahlprogramm würden Sie zuerst umsetzen und was dürfen sie maximal kosten? Und bei welchem Vorhaben würden Sie notfalls verzichten, wenn die Haushaltslage es nicht zulässt? - Digitalisierung
Welche fünf Behördengänge sollen innerhalb der ersten zwei Jahre vollständig digital möglich sein? - Leerstände
Welche drei konkreten Leerstände würden Sie zuerst angehen und wie wollen Sie Eigentümer zur Mitarbeit bewegen? - Schulen & Kitas
Sie sprechen beide davon, Schulen und Kitas zu stärken. Was genau würden Eltern und Kinder nach vier Jahren Ihrer Amtszeit konkret merken, was heute noch nicht vorhanden ist? - Feuerwehr
Wenn Sie nach Ihrem Amtsantritt feststellen, dass die Feuerwehren deutlich mehr Investitionsbedarf haben, als der Haushalt hergibt: Was hat für Sie Priorität und wo würden Sie dafür gegebenenfalls an anderer Stelle Geld einsparen? - Asse
Welche drei konkreten Möglichkeiten hat ein Samtgemeindebürgermeister, auf den Asse-Prozess Einfluss zu nehmen – und welche davon würden Sie persönlich anders nutzen als Ihr Vorgänger? - Bürgerbeteiligung
Nennen Sie bitte ein konkretes Projekt, bei dem Sie die Bürger künftig anders beteiligen würden als bisher. - Tourismus
Wenn Sie heute 100.000 Euro zusätzlich für Tourismus in der Samtgemeinde hätten: Wofür würden Sie das Geld konkret ausgeben? - Katastrophenschutz
Stellen Sie sich vor, in der Samtgemeinde fällt im Winter für 48 Stunden der Strom aus. Was passiert nach Ihrem Plan in den ersten sechs Stunden – und was würden Sie als Samtgemeindebürgermeister konkret veranlassen? - Sollte das nicht klappen
Wollen Sie Bürgermeisterin bleiben? Beziehungsweise: Würden Sie dann für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Schöppenstedt kandidieren bzw. zur Verfügung stehen?
Reaktionen der beiden Kandidaten
Sebastian Niehoff und Andrea Föniger haben auf die zehn Fragen der Redaktion geantwortet. Dabei geht es um konkrete Vorhaben, finanzielle Prioritäten und ihre Vorstellungen für die Zukunft der Samtgemeinde Elm-Asse.
Andrea Föniger ist in der Kommunalpolitik und bezogen auf das Bürgermeisteramt wichtig:

Sebastian Niehoff ist bezogen auf die Wahl und das Bürgermeisteramt wichtig:

Beitragsbild: Bei der Stichwahl entscheidet sich, wer die Samtgemeinde Elm-Asse in den nächsten acht Jahren führt. Foto: Stock
