Nach dem Böllerwurf an einer Bushaltestelle in der Cranachstraße in Wolfenbüttel Anfang März hat die Polizei nun einen Tatverdächtigen ermittelt. Ein entscheidender Hinweis kam aus der Bevölkerung, wie die Behörde mitteilt.
Ein Zeuge meldete sich nach der Pressemitteilung bei den Beamten. Dadurch konnte ein 15-jähriger Schüler als mutmaßlicher Täter identifiziert werden.
Konsequenzen für den Schüler
Der Vorfall hatte sich bereits am Freitag, den 6. März, gegen 13 Uhr ereignet. Der Jugendliche soll einen Böller gezündet und gezielt in Richtung einer offenstehenden Bustür geworfen haben. In unmittelbarer Nähe stand eine 33-jährige Mitarbeiterin eines Busunternehmens. Durch die Explosion erlitt sie ein Knalltrauma.
Die Polizei wertet die Tat als gefährliche Körperverletzung gewertet. Für den Jugendlichen hat das bereits spürbare Konsequenzen: Die Schulbehörde entzog ihm die Busfahrkarte. Darüber hinaus muss er mit strafrechtlichen Folgen rechnen, die im Jugendstrafrecht behandelt werden.
Beitragsbild: Der Jugendliche muss nun für seine Tat geradestehen. Foto: Stock
