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Wie geht es mit dem paläon Forschungsmuseum weiter? Darüber haben Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Verwaltung beraten.

Landkreis Helmstedt will Paläon als touristischen Leuchtturm stärken

Wie geht es mit dem paläon Forschungsmuseum in Schöningen weiter? Darüber haben jetzt Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Verwaltung bei einem gemeinsamen Treffen beraten. Eingeladen hatte Landrat Gerhard Radeck ins paläon. Ziel ist es, die international bedeutende Fundstätte der Schöninger Speere künftig noch stärker als Forschungs-, Erlebnis- und Tourismusstandort zu entwickeln.

Angeführt wurde die Delegation des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums von Staatssekretär Prof. Joachim Schachtner. Mit am Tisch saßen außerdem Vertreter der 3Landesmuseen Braunschweig, der Universität Tübingen, der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung sowie weitere Institutionen aus der Region.

Im Mittelpunkt standen vier zentrale Themen: die Modernisierung des Gebäudes, die Weiterentwicklung der Ausstellungen, die stärkere Einbindung von Klima- und Umweltgeschichte sowie ein professionelleres Marketing für den Standort.

Tourismusmagnet, Bildung, Forschung und Erlebnis in einem

„Mit diesem Termin machen wir einen wichtigen ersten Schritt“, sagte Staatssekretär Prof. Joachim Schachtner. Die internationale Bedeutung des paläon müsse sichtbarer werden. Gleichzeitig sollen Bildung, Forschung und Erlebnis künftig noch enger miteinander verbunden werden.

Auch Landrat Gerhard Radeck sieht großes Potenzial. „Das paläon ist nicht nur Forschungs-, sondern auch Erlebnismuseum“, betonte er. Ziel sei es, einen touristischen Leuchtturm für die gesamte Region zu schaffen, der Besucher nach Schöningen und in den Landkreis Helmstedt locke. Dafür müsse vor allem das Marketing ausgebaut werden.

Schöningens Bürgermeister Malte Schneider sprach von einem „Stück Weltgeschichte mitten in unserer Region“. Der besondere Ort müsse wissenschaftlich hochwertig, touristisch attraktiv und zugleich lebendig für kommende Generationen gestaltet werden.

Die Verantwortlichen haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe gegründet, die konkrete Maßnahmen entwickeln soll. Sie soll bis zum Sommer einen Entwicklungs- und Finanzierungsplan erarbeiten. Dabei werden sie auch Fördermöglichkeiten prüfen, unter anderem aus Strukturstärkungsmitteln für das Helmstedter Revier.

Mit den neuen Plänen soll das paläon künftig nicht nur als bedeutender Forschungsstandort wahrgenommen werden, sondern auch als moderner Erlebnisort mit internationaler Strahlkraft.

Beitragsbild: Im Paläon sollen zukünftig mehr Besucher über die freischwebenden Treppen gehen. Foto: Landkreis Helmstedt

2 Kommentare

  1. Wann warst du das letzte Mal in Schöningen?

    Besonders die letzten Jahre hat sich extrem viel getan. Ja es ist nicht alles Gold. Aber meckern ist schnell gemacht anstatt mal die positiven Sachen zu sehen…

  2. Einfach nur lächerlich
    Schon vor vielen vielen Jahren war man der Meinung das es ein Tourismus Hotspot wäre
    In Endeffekt ein Millionengrab !!!
    Wenn man sich heute die Stadt(?)Schöningen an sieht muss man feststellen das es eine heruntergekommene Ortschaft ist !!

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