Die Stadt Wolfenbüttel richtet den Blick auf die Kommunalwahlen 2026: In ihrer jüngsten Ratssitzung am 10. Dezember haben die Ratsmitglieder die Wahlbereiche bestätigt und eine neue Wahlleitung berufen. Die Entscheidung markiert einen wichtigen organisatorischen Schritt auf dem Weg zur Wahl am 13. September 2026, an dem sowohl der Stadtrat als auch die Bürgermeisterin bzw. der Bürgermeister gewählt werden.
Laut Landesstatistikbehörde lebten zum Stichtag 30. Juni 2025 insgesamt 52.376 Menschen in Wolfenbüttel. Damit sind bei der Kommunalwahl 42 Ratsmandate zu vergeben. Zugleich schreibt das Niedersächsische Kommunalwahlrecht vor, dass die Stadt mindestens drei und höchstens sechs Wahlbereiche bilden muss.
Unterteilung in Kernstadt und äußere Ortsteile
Bereits zur Wahl 2021 wurden die Bereiche neu zugeschnitten, um die Einwohnerstruktur ausgewogener zu verteilen. Dieses Modell bleibt bestehen:
- Die Wahlbereiche I bis III umfassen die 25 Wahlbezirke der Kernstadt.
- Der Wahlbereich IV setzt sich aus den zehn Ortsteilen mit ihren 13 Wahlbezirken zusammen.
Da sich die Bevölkerungszahlen seit 2021 nur minimal verändert haben, sieht der Rat keinen Anlass, an dieser Einteilung etwas zu ändern. Eine detaillierte Karte steht weiterhin auf der städtischen Internetseite bereit.
Bürgermeister wird gewählt
Parallel zur Ratswahl findet am 13. September auch die Direktwahl des Bürgermeisters statt.
Um die Wahl organisatorisch vorzubereiten, musste zudem die Wahlleitung neu besetzt werden. Grund ist die Regelung, dass Wahlbewerber oder Vertrauenspersonen nicht gleichzeitig Wahlleiter oder Stellvertreter sein dürfen.
Der Rat beschloss daher, Ersten Stadtrat Thorsten Drahn zum neuen Gemeindewahlleiter zu berufen. Drahn war bisher Stellvertreter und kennt die Abläufe bereits gut. Sein bisheriges Stellvertreteramt übernimmt künftig Jonas Achilles, Leiter des Bürgeramts sowie des Sachgebiets Statistik und Wahlen.
Beitragsbild: Die Karte mit den Wahlbezirken bleibt ähnlich der von 2021. Foto: Stadt Wolfenbüttel
