Was tun, wenn plötzlich der Strom ausfällt? Wo gibt es Hilfe, wenn Telefon und Internet nicht mehr funktionieren? Und wie gut ist man eigentlich auf einen Notfall vorbereitet? Antworten auf diese Fragen konnten Besucher am Samstag, 26. September, bei der großen Notfall-Expedition in Schöppenstedt bekommen.
Die Veranstaltung war das Ergebnis mehrmonatiger gemeinsamer Planungen verschiedener Vereine, Einrichtungen, Behörden und Unternehmen. Federführend waren Ruth Naumann vom DRK Schöppenstedt und Sebastian Niehoff vom SchElm-Net. Ziel war es, Notfallvorsorge nicht nur zu erklären, sondern möglichst praktisch erlebbar zu machen.



Notfallhelfer über die Innenstadt verteilt
Die verschiedenen Stände und Ausstellungsstücke waren über die Innenstadt der Eulenspiegelstadt verteilt. Rund um das Rathaus präsentierten sich unter anderem Feuerwehr, THW, Rettungsdienst und Polizei.

In regelmäßigen Abständen zeigten die Einsatzkräfte, wie sie arbeiten und welche Technik ihnen im Ernstfall zur Verfügung steht. Besucher konnten dabei nicht nur zuschauen, sondern an den verschiedenen Stationen selbst aktiv werden.
An vielen Ständen konnten sie ihr Wissen testen, Dinge ausprobieren und sich Tipps für die persönliche Notfallvorsorge holen.
Rund 1000 Besucher dabei
Ruth Naumann vom DRK, die die Veranstaltung mitorganisiert hat, zieht ein positives Fazit. „Was uns wichtig war, war möglichst viele Familien anzusprechen“, sagt sie. „Das hat geklappt.“


Eine genaue Besucherzahl lässt sich allerdings nicht nennen. Weil sich die einzelnen Stationen über einen großen Teil der Innenstadt verteilten, gab es keine zentrale Erfassung. Naumann schätzt, dass rund 1000 Menschen im Laufe des Tages bei der Notfall-Expedition vorbeischauten.
Aktionstag soll wiederholt werden
Damit könnte die Veranstaltung mehr als ein einmaliges Projekt bleiben. Nach dem erfolgreichen Auftakt soll die Notfall-Expedition in Schöppenstedt auf jeden Fall wiederholt werden.

Wann der nächste Aktionstag stattfindet, steht derzeit allerdings noch nicht fest. Sicher ist bereits: Die Organisatoren wollen erneut zeigen, wie sich Bürger auf verschiedene Notlagen vorbereiten können – und welche Hilfe im Ernstfall vor Ort zur Verfügung steht.
Beitragsbild: Während des Aktionstag waren viele Stände in der Stadt aufgebaut. Fotos: Sophie Weinmann

Ein Kommentar
Es war so ein schöner Tag und das mann es wiederholen will ist mega mega Aktion
Bin wieder da bei