Auf Autofahrer, Anlieger sowie Pendler kommen in Königslutter am Elm größere Veränderungen zu. Die Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 1 wird ab Mitte 2026 umfassend saniert. Die Arbeiten sollen bis weit in 2027 andauern.
Geplant ist eine vollständige Erneuerung der Fahrbahn. Hinzu kommen Arbeiten an der Entwässerungsrinne sowie zahlreiche begleitende Maßnahmen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Infrastruktur der wichtigen Verkehrsachse langfristig zu sichern.
Baustelle von mehreren Parteien gemeinsam geplant
Zuständig für die Maßnahme ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Um spätere erneute Eingriffe zu vermeiden, werden mehrere Bauvorhaben gebündelt umgesetzt.
Neben der Landesbehörde sind auch die Stadt Königslutter am Elm, die Stadtwerke Elm-Lappwald GmbH sowie die Wolfsburger Entwässerungsbetriebe beteiligt. Während die Stadt unter anderem Nebenanlagen, Straßenabläufe und Grünflächen erneuert, passen die Stadtwerke Versorgungsleitungen an. Parallel dazu werden Arbeiten an Schmutz- und Regenwasserkanälen durchgeführt.
„Durch die enge Abstimmung aller Beteiligten können wir die Belastungen für die Stadt möglichst gering halten“, erklärt die Stadt Königslutter am Elm. Die Maßnahmen würden so koordiniert, dass spätere Aufgrabungen vermieden werden.
Sieben Bauabschnitte über mehr als ein Jahr
Der Baustart ist für den 20. Juli 2026 vorgesehen. Um den Verkehr nicht vollständig lahmzulegen, wird die Sanierung in sieben Bauabschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt beginnt im Bereich An der Stadtmauer.
Es folgen mehrere innerörtliche Abschnitte, bevor die Arbeiten am Ortsausgang Richtung Braunschweig abgeschlossen werden. Über die genauen Zeiträume der einzelnen Bauphasen will die Stadt rechtzeitig informieren.
Während der Arbeiten wird es abschnittsweise zu Vollsperrungen der B1 kommen. Umleitungen werden eingerichtet und ausgeschildert. Auch der öffentliche Personennahverkehr sowie Fußgänger sind betroffen. Alle Beteiligten betonen jedoch, dass die Einschränkungen auf das notwendige Maß begrenzt werden sollen.
Acht Linden müssen weichen
Bereits vor dem eigentlichen Baubeginn sind vorbereitende Maßnahmen nötig. Auf der nördlichen Straßenseite zwischen Gerichtsweg und Am Kleiberg werden acht Lindenbäume gefällt. Die Fällungen seien aus baulichen und verkehrssicherheitstechnischen Gründen erforderlich, wie es von der Stadtverwaltung heißt. Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen sind laut Stadt in Planung.
Die Stadt Königslutter bittet die Bevölkerung um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen. Informationen zum Baufortschritt, zu Bauabschnitten und Verkehrsregelungen sollen regelmäßig auf der städtischen Website veröffentlicht werden. Zusätzlich ist eine Bürgerinformationsveranstaltung vor Baubeginn geplant.
Beitragsbild: Die B1 durch Königslutter wird ab Mitte Juli wegen einer Baustelle stückweise für über ein Jahr gesperrt. Foto: privat


Ein Kommentar
Aus einem Jahr wird es garantiert 3-4 Jahre 🤦♂️🤦♂️🤦♂️🤦♂️