Mitten in der Nacht ging es los: Der Partnerschaftsverein Solotschiw aus Schöningen hat seinen 38. Hilfsgütertransport erfolgreich abgeschlossen. Vier Fahrzeuge und zwei große Anhänger machten sich am frühen Donnerstagmorgen auf den Weg in die ukrainische Partnerstadt.
Die Strecke war lang, doch der Einsatz zahlte sich aus. Bereits am selben Abend erreichte der Konvoi Solotschiw. Vor Ort übergaben die Helfer dringend benötigte Sachspenden – darunter Hilfsgüter für Kinder, Familien und Verletzte.

Freude über Hilfe aus Schöningen
Der Empfang war herzlich und bewegend. „Die Unterstützung aus Schöningen bedeutet uns sehr viel.“ Der Bürgermeister von Solotschiw dankte gemeinsam mit zahlreichen Bürgern persönlich für die Hilfe und die gelebte Solidarität, wie der Partnerschaftsverein berichtet.
Nach der Übergabe trat die Delegation die Rückreise an. Am kommenden Nachmittag waren alle Teilnehmenden wieder wohlbehalten in Schöningen angekommen. Besonders bemerkenswert: Der gesamte Transport verlief ohne Zwischenfälle.

Die Hilfsgüter sind inzwischen im Einsatz und leisten konkrete Unterstützung vor Ort. Gerade für Bedürftige und Kinder sind sie von großer Bedeutung.
Doch solche Einsätze kosten Geld. „Jede Spende hilft – wirklich jede“, betont der Vorstand des Partnerschaftsvereins. „Ob groß oder klein: Jeder Beitrag bringt uns unserem Ziel näher, schnell und unbürokratisch zu helfen.“
Beitragsbild: In vier Transporter fuhren die Schöninger Ehrenamtlichen die Hilfsgüter nach Solotschiw. Fotos: Partnerschaftsverein Solotschiw-Schöningen

Ein Kommentar
Solotschiw liegt aber mit ca. 950 km ganz schön weit von der Ostgrenze (Frontnähe) entfernt. Sind in dieser Region überhaupt schon mal Schüsse zu hören gewesen oder ist die Aktion eher für die „woken“ Bürger unter uns ?
Nicht böse gemeint, aber hier in Deutschland gibt es Personengruppen, die Unterstützung nötiger hätten….