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Der Trashpark in Wolfenbüttel ist jetzt deutlich besser für alle erreichbar. Mit einer Rampe wurde die Freizeitanlage zugänglicher gestaltet.

Rampe am Trashpark macht Freizeitspaß in Wolfenbüttel barrierearm

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 20. Mai 2026, 08:45 Uhr

Der Trashpark in Wolfenbüttel ist jetzt deutlich besser für alle erreichbar. Mit der offiziellen Einweihung eines neuen barrierearmen Wegs wurde die beliebte Freizeitanlage nun auch für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren und Familien mit Kinderwagen leichter zugänglich gemacht.

Die neue Rampe ist zwei Meter breit, rund 60 Meter lang und mit Betonsteinpflaster befestigt. Entstanden ist das Projekt aus einer Bürgerinitiative heraus. Den entscheidenden Anstoß gab Marc Lippels, der sich seit Jahren für mehr Teilhabe am Jugendplatz einsetzt. Unterstützung erhielt die Idee später auch aus der Politik.

„Es war eine lange Odyssee, aber Ihr Impuls war entscheidend“, sagte Bürgermeister Ivica Lukanic während der Einweihung in Richtung des Initiators Marc Lippels. Der Bürgermeister betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung letztlich zum Erfolg geführt habe.

Besserer Zugang zum Herzensprojekt

Auch für Lippels selbst ist die neue Rampe ein Herzensprojekt. Hintergrund waren unter anderem Unfälle auf dem bisherigen Zugang. „Nachdem 2024 zwei Kinder auf dem alten Weg gestürzt waren, war klar, dass wir handeln müssen“, erklärte Marc Lippels. Teilhabe bedeute schließlich, dass niemand ausgeschlossen werde und alle den Platz sicher erreichen könnten.

Der Trashpark in Wolfenbüttel ist jetzt deutlich besser für alle erreichbar. Mit einer Rampe wurde die Freizeitanlage zugänglicher gestaltet.

Umgesetzt wurde die Maßnahme gemeinsam vom städtischen Tiefbauamt, der Stadtjugendpflege sowie den ehrenamtlichen Betreuern des Jugendplatzes. Die sogenannte „Bademeister“-Gruppe war eng in die Planungen eingebunden.

Für Bürgermeister Lukanic ist die neue Zuwegung zugleich ein Signal für weitere Projekte in der Stadt. „Ich habe bereits zwei weitere Plätze in Wolfenbüttel im Auge, an denen wir die Inklusion vorantreiben wollen“, kündigte er an. Mit dem symbolischen Durchschneiden des Flatterbandes wurde die Rampe schließlich offiziell freigegeben.

Beitragsbild: Die Rampe wurde mit Begeisterung offiziell eingeweiht. Fotos: Stadt Wolfenbüttel

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