
Für ein Wochenende hieß es im Schöppenstedter Ortsteil Schliestedt „Alles Gute zum Geburtstag“ – und was für einer. Schliestedt ist 1030 Jahre alt und feierte diesen Anlass gemeinsam mit seinen Bewohnern.
Zwei Tage Geburtstag feiern
Am Sonnabend startete das Programm mit einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen, organisiert von der Frauenhilfe. „Rund 60 Leute sind zu dem Auftakt erschienen, haben sich die vielen mit Liebe gebackenen Kuchen und Torten schmecken lassen und beim Kaffee rege ausgetauscht“, beschreibt Desirée Kiegeland. Sie hatte das Fest als Ortsbeauftragte mit dem Festausschuss organisiert.
„Der Festausschuss Schliestedt ist zuletzt gewachsen und wurde durch junge Mitglieder verstärkt. Sie waren der Impulsgeber für diesen Geburtstag und meinten, es müsse mal wieder gefeiert werden. So haben wir den 1030. Geburtstag als guten Grund erkoren“, berichtet sie weiter.
Im weiteren Verlauf des Tages konnten die Kinder auf dem Gelände vor der Scheune, die als Veranstaltungsort diente toben, während sich die Erwachsenen bei deftigen Burgern vom Burgermeister aus Wolfenbüttel und Getränken unterhielten und sich auf das abendliche Event einstellten.
Auf die Disco folgt das Katerfrühstück

Mit dem Abend startete die große Dorfdisco in der Scheune, die ein DJ mit animierender Musik begleitete. Zunächst folgte eine Gruppe aus jüngeren Gästen und Erwachsenen noch einer Choreografie zum Lied „Hey Macarena“, bevor alle bis tief in die Nacht in der gut gefüllten Scheune ausgelassen feierten.
Der nächste Tag begann mit einem Katerfrühstück und der Begrüßung der Gäste durch Desirée Kiegeland. Erneut waren die Tische gut gefüllt und die Gäste ließen sich das Buffet schmecken. Insgesamt war es ein erfolgreiches Fest und ein schöner runder Geburtstag, wie die Ortsbeauftragte abschließend findet.
Beitragsbild: Rund 60 Gäste genossen zum Auftakt des 1030. Gebrutstages des Ortes Schliestedt das reichhaltige Kuchenbuffet, Foto: privat

2 Kommentare
Es war schön und das „Drum herum“,war liebevoll zurecht gemacht!
Guter Zusammenhalt und prima Dorfgemeinschaft.
Man muss nur einige Ideen haben, und Leute dafür begeistern. Und dann noch eine engagierte Ortsbeauftragte.
Wenn alle sich motivieren lassen, kann man bekanntlich Berge versetzen.