Newsify Wischer Rot
Was tut man, wenn der Strom weg ist? Mehrere Akteure planen einen Aktionstag in Schöppenstedt rund um Notfallvorsorge.

Schöppenstedt sorgt vor: Vereine und Einrichtungen planen Aktionstag

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 11. Februar 2026, 15:04 Uhr

Was tut man, wenn der Strom weg ist? Wie viel Wasser und Essen sollte man für Notfälle daheim vorrätig haben? Was gehört in eine gute Hausapotheke? Wen kann man ansprechen, wenn Handy und Radio nicht funktionieren? Darum soll es bei einem Aktionstag gehen, den mehrere Vereine und Einrichtungen in Schöppenstedt für den Herbst planen.

Mit dabei sind unter anderem der Netzwerkverein SchelmNet, der Ortsverein des DRK, die Freiwillige Feuerwehr, die IGS, das Gymnasium aus Schöningen, die Verwaltung der Samtgemeinde, des Segensreich, die Polizei und lokale Firmen wie Rewe und einer Logopädischen Firma vor Ort.

Gemeinsame Planungen für den Aktionstag

Am Montag, den 9. Februar 2026, trafen sich die Akteure zu einem ersten Planungstreffen in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr in Schöppenstedt. Der Raum war voll besetzt mit Engagierten und Interessierten.

Ziel des Aktionstages soll sein, dass Bürger sich im Notfall zu helfen wissen und fehlender Strom kein essenzielles Problem darstellt. Momentan sehe das ganz anders aus. „Ist der Strom länger als zwei Tage weg, haben wir ein Problem,“ erklärte Sebastian Niehoff zu Beginn des Treffens. Laut Niehoff fallen momentan ohne Strom schnell die Kommunikationskanäle weg und die Heizung und Kühlsysteme fallen aus.

Konkretes Können vermitteln

Während des Aktionstages sollen die Gäste an verschiedenen Stationen lernen, wie sie beispielsweise einen Wochenvorrat anlegen, ein Feuer entfacht und löscht. Geplant ist auch, wie bei einer Rallye eine Art Stempelkarte zu haben. Zum Ende hin bekommt man für eine volle Karte kleine Preise.

Die Idee zu dem Aktionstag ist aus einem Gespräch mit dem DRK entstanden, erklärte Niehoff zu Beginn der Veranstaltung. Dort stellten sie fest, dass niemand die Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Was tun in Notfällen hat. So kam die Idee zustande, ein Team aus Experten für verschiedene Themen rund um die Notfallvorsorge zusammenzustellen, die die Bürger rundum informieren.

Praktische Organisation und nachhaltige Wirkung

Wichtig war den Teilnehmenden, dass die Bemühungen neben dem Aktionstag auch dauerhafte Ergebnisse bringen. Eine Art Leuchtturm, wie es ihn an anderer Stelle schon im Landkreis gibt, soll es auch in Schöppenstedt geben. Das soll nötige Ressourcen an einem Ort bündeln und andere, schon bestehende Einrichtungen wie die Feuerwehr und Polizei entlasten.

Neben solchen Fragen ging es auch um Organisatorisches. Neben Grundlegendem, wie wer welchen Stand betreut, ging es auch um den Ort des Geschehens. Da die Eulenspiegelhalle momentan nicht nutzbar ist, muss der Ort an anderer Stelle stattfinden. Neben Ausweichmöglichkeiten bei Regen ging es auch um ausreichende Parkplätze für Aussteller und Gäste.

Beitragsbild: Während der Veranstaltung stellte Sebastian Niehoff das Konzept und die einzelnen Stationen vor. Foto: Sophie Weinmann

Newsify_Wischer_schmal_präsentiert2

Weitere News

Link kopiert ✓
1