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Mit einer Forschungsarbeit über die Wirkung von Zinnkraut auf Brustkrebszellen waren zwei Schüler bei „Jugend forscht“ erfolgreich.

Schülerin aus Schöningen überzeugt bei „Jugend forscht“ mit Krebsforschung

Mit einer Forschungsarbeit über die Wirkung von Zinnkraut auf Brustkrebszellen waren Tara Mertins aus Schöningen und ihr Forschungspartner Lukas Bucan aus Hannover beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ erfolgreich. Im Fachgebiet Biologie erreichten die beiden Nachwuchswissenschaftler den zweiten Platz.

Für diese Leistung wurden sie jetzt auch vom Landkreis Helmstedt gewürdigt. Landrat Gerhard Radeck und Erster Kreisrat Torsten Wendt empfingen die Abiturientin des Gymnasiums Anna-Sophianeum zu einem persönlichen Gespräch im Landratsbüro.

Die Idee für das Projekt entstand eher zufällig. Im Rahmen einer Projektwoche beschäftigten sich die Jugendlichen zunächst mit vermeintlichen Heilmitteln und Mythen rund um Kräuter. Dabei stießen sie auf das Zinnkraut, auch Ackerschachtelhalm genannt. Aus Skepsis wurde wissenschaftliches Interesse.

Arbeit im Labor stärkt alte Medizinweisheiten

Im Labor untersuchten die beiden die Wirkung eines Zinnkraut-Extrakts auf Brustkrebszellen. Dabei kamen sie zu bemerkenswerten Ergebnissen. Der Extrakt konnte die Vermehrung der Krebszellen hemmen und teilweise sogar den programmierten Zelltod der Tumorzellen auslösen.

„Das müsste jetzt natürlich noch weiter wissenschaftlich erforscht werden, aber unsere Ergebnisse sind schon vielversprechend“, sagte Tara Mertins. Die Schülerin freute sich auch Monate nach dem Wettbewerb noch über die Anerkennung ihrer Arbeit.

Landrat Gerhard Radeck zeigte sich beeindruckt. „Ich wollte sie auch einfach mal persönlich kennenlernen, denn ich finde, das ist schon eine tolle Leistung“, sagte er. Besonders erfreulich sei, dass solche Erfolge an Schulen im Landkreis möglich seien.

Neben Glückwünschen gab es für die Nachwuchsforscherin auch eine kleine Aufmerksamkeit vom Landkreis. Für Tara Mertins könnte der Wettbewerb zugleich ein wichtiger Schritt in die Zukunft gewesen sein. Nach dem Abitur möchte sie eine wissenschaftliche Laufbahn einschlagen. Ein Studium der Chemie und die Arbeit in einem Labor kann sie sich gut vorstellen.

Beitragsbild: Gratulieren Tara Mertins (mitte) zum Jugend forscht Erfolg: Schulleiter Michael Märtens (links) und Landrat Gerhard Radeck (rechts). Foto: Landkreis Helmstedt

2 Kommentare

  1. Klasse – Herzlich Glückwunsch!

    Apropos: Die Röntgenstrahlen wurden auch nur durch Zufall entdeckt…..😉

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