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Die Samtgemeinde Elm-Asse treibt den Ausbau erneuerbarer Energien voran und schafft neue Entwicklungsmöglichkeiten für Wohnraum.

Solarparks statt Acker? Elm-Asse stellt neue Pläne vor

Die Samtgemeinde Elm-Asse treibt den Ausbau erneuerbarer Energien voran und schafft gleichzeitig neue Entwicklungsmöglichkeiten für Wohnraum. Mit der 41. Änderung des Flächennutzungsplans sollen Flächen für Photovoltaikanlagen sowie neue Bauflächen ausgewiesen werden. Bürger können die Planungen nun einsehen und Stellung nehmen.

Bereits im Dezember 2024 hatte der Rat der Samtgemeinde mit Sitz in Schöppenstedt beschlossen, das Verfahren einzuleiten. Ziel ist es, in den Gemeinden Kneitlingen und Vahlberg geeignete Flächen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen planungsrechtlich vorzubereiten.

Dafür sollen bislang landwirtschaftlich genutzte Flächen künftig als Sonderbauflächen für Photovoltaik ausgewiesen werden.

Neue Bauflächen auf ehemaligen Ackern in Uehrde

Neben dem Ausbau der Solarenergie sieht die Planung auch Änderungen in der Gemeinde Uehrde vor. Dort sollen zwei bisher landwirtschaftlich genutzte Flächen in gemischte Bauflächen umgewandelt werden.

Nach Angaben der Samtgemeinde sollen dadurch Möglichkeiten für neuen Wohnraum sowie eine Halle für Lager- und Maschinenkapazitäten geschaffen werden.

Beteiligungsmöglichkeiten im August

Die öffentliche Beteiligung läuft vom 3. bis 17. August 2026. Während dieser Zeit können Interessierte die Unterlagen im Internet einsehen und Anregungen oder Einwände bei der Samtgemeinde einreichen. Wer die Unterlagen nicht digital nutzen kann, erhält sie auf Wunsch auch in Papierform.

Mit der Änderung des Flächennutzungsplans verfolgt die Samtgemeinde mehrere Ziele gleichzeitig: den Ausbau regenerativer Energien, die Schaffung neuer Entwicklungsmöglichkeiten für die Ortschaften sowie eine langfristige Steuerung der Flächennutzung.

Nach Abschluss der Beteiligung werden die eingegangenen Stellungnahmen ausgewertet und in das weitere Planverfahren einbezogen.

Beitragsbild: Der Samtgemeinderat mit Sitz in Schöppenstedt will neue Photovoltaikanlagen bauen. Foto: Archiv

Ein Kommentar

  1. Warum werden Flächen für Nahrung verringert?
    Weshalb wird das Geld nicht genommen und den Bürgerinnen und Bürgern durch einen Fond zur Verfügung gestellt um Anlagen zu fördern die auf schon versiegelter Fläche dann entstehen?

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