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An der Station 15 des Aktionstages geht es um ungesehene Gefahren. Das Team des Strahlenschutz-Stammtisches klärt darüber auf.

Strahlende Experten an der Station 15 des Notfalltages

So bereitet man sich auf Krisen vor! Während der „Notfall-Expedition“ in Schöppenstedt vermitteln verschiedene Akteure, wie man sich am besten auf Krisen vorbereitet. Während die Organisatoren die Veranstaltung vorbereiten, stellt Newsify die verschiedenen Stationen vor.

An der Station 15 des Aktionstages geht es um ungesehene Gefahren. Betreut wird sie vom Strahlenschutz-Stammtisch Braunschweiger Land.

„Das Thema Radioaktivität und Strahlung ist in unserer Region – nicht zuletzt durch die direkte Nachbarschaft zum Atommüll-Lager Asse II – emotional und historisch tief verwurzelt“, heißt es aus dem Organisationsteam. Das ist das grundlegende Thema, mit dem sich der Strahlenschutz-Stammtischs Braunschweiger Land auseinandersetzt. Die Treffen finden normalerweise im „Grill am Markt“ in Schöppenstedt statt.

Wissen statt Angst

An der Station wollen die Experten „fundiertes Wissen statt Panikmache“ vermitteln. So geht es am Stand sowohl um künstliche ionisierende Strahlung aus technischen Quellen oder Atomanlagen, als auch die ganz natürliche Umwelt-Radioaktivität.

Die Betreuer legen dabei einen Schwerpunkt auf das Edelgas Radon. Das kann unbemerkt aus dem Boden in Wohnhäuser eindringen. Das Team will den Gästen ein Gefühl für reale Messwerte vermitteln und geltende Grenzwerte verständlich erklären. Außerdem sprechen und zeigt auf, warum ein umfassendes Gesundheitsmonitoring weit über das Thema Krebs hinausgeht.

Wer die Station besucht, wird selbst aktiv. Im Rahmen der Challenge „Die Strahlen-Spürnasen“ können die Gäste Technik selbst ausprobieren.

Wer die Aufgaben erfolgreich meistert, erhält den begehrten Stempel für seinen „Expeditions-Pass“. Wer am Ende des Tages alle Stationen absolviert hat, wird zum „Zertifizierten Notfall-Profi“ ernannt und erhält einen praktischen Preis für die eigene Krisenvorsorge.

Beitragsbild: Sie zeigen vollen Einsatz mit Messkoffern und Equipment (v. links): Dr. Wolfgang Schulz (Radioanalytiker der Leibniz-Universität Hannover und Leiter der Messstelle in Remlingen), Diakon i.R. Bodo Walther, Dr. Rainer Gellermann (Physiker und Strahlenschützer aus Braunschweig) sowie Sozialdiakon i.R. Paul Koch (Ansprechpartner für den Strahlenschutz-Stammtisch). Foto: privat

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