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Wolfenbüttel zeigt Fachleuten, wie die Stadt den Radverkehr fördert. Bei einer Exkursion standen Fahrradstraßen und Sicherheit im Fokus.

Wie Wolfenbüttel den Radverkehr fördert: Exkursion mit Gästen aus zwei Bundesländern

Wie lassen sich Fahrradstraßen sicherer gestalten? Und welche Maßnahmen machen Städte fahrradfreundlicher? Antworten auf diese Fragen suchten zwölf Vertreter der Arbeitsgemeinschaften fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt bei einer Fachexkursion in Wolfenbüttel.

Die Stadt stellte dabei eigene Projekte vor und gab Einblicke in ihre Planungen zur Förderung des Radverkehrs.

Von Fahrradstraßen bis Verkehrssicherheit

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister informierte Valerie Agartir, Radverkehrsbeauftragte der Stadt Wolfenbüttel, über bereits umgesetzte Maßnahmen und aktuelle Vorhaben.

Anschließend präsentierte Torsten Wolter, Geschäftsführer der AGFK Brandenburg, das Marketingpaket „Fahrradstraßen“. Torsten von Einem, Radverkehrsbeauftragter der Landeshauptstadt Potsdam, berichtete von den dortigen Erfahrungen mit der Umsetzung solcher Straßen. Markus Voss von der AGFK Sachsen-Anhalt stellte zudem das Marketingpaket „Verkehrssicherheit“ vor.

Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch, praktische Erfahrungen und die Frage, welche Ansätze sich auch in anderen Kommunen umsetzen lassen.

Mit dem Fahrrad zu den Projekten

Am Nachmittag wechselten die Teilnehmenden vom Konferenzraum aufs Rad. Bei einer gemeinsamen Tour durch Wolfenbüttel besichtigten sie verschiedene Beispiele der örtlichen Radverkehrsplanung.

Auf dem Programm standen unter anderem das Fahrradparkhaus, die Fahrradzone, eine bestehende Fahrradstraße und die sogenannte Piktogrammkette. Außerdem wurde ein Bereich vorgestellt, der für eine mögliche Radschnellverbindung untersucht wird.

Die Route führte auch entlang des Stadtgrabens durch die Grünbereiche der Stadt zurück zum Bahnhof. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung durchlässige Wege und Verbindungen für den Fuß- und Radverkehr haben.

Neue Impulse für die Kommunen

Der Austausch sei für die Weiterentwicklung des Radverkehrs besonders wertvoll, betonte Valerie Agartir. „Wir freuen uns, dass wir in Wolfenbüttel zeigen konnten, welche unterschiedlichen Ansätze wir bereits umgesetzt haben.“ Zugleich habe die Stadt neue Anregungen aus Brandenburg und Sachsen-Anhalt mitnehmen können, so die Radverkehrsbeauftragte.

Beitragsbild: Die Teilnehmer besprachen Möglichkeiten für Fahrradstraßen und schwangen sich sogar selbst aufs Rad. Foto: Stadt Wolfenbüttel

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