Wenn morgens und abends Dunkelheit den Alltag bestimmt und Nässe oder Laub die Straßen rutschig machen, steigt das Unfallrisiko deutlich. Gerade im Herbst und Winter passieren besonders viele Verkehrsunfälle. Einige davon könnten mit einfachen Maßnahmen verhindert werden.
Entscheidend sind gute Sicht, angepasste Geschwindigkeit und gegenseitige Rücksichtnahme.
Klare Sicht und mehr Abstand auf der Straße
Für Autofahrer beginnt Sicherheit mit dem Blick durch die Windschutzscheibe. Verschmutzte Scheiben, verschlissene Wischer oder fehlender Frostschutz können im Ernstfall zur Gefahr werden.
Ebenso wichtig: Auch tagsüber Licht einschalten. Nebel, Nieselregen oder graue Landschaften lassen Fahrzeuge schnell mit der Umgebung verschmelzen.
Auf nasser Fahrbahn verlängert sich außerdem der Bremsweg erheblich. Mehr Abstand, frühzeitiges Blinken und ein langsameres Tempo helfen, dem Vordermann nicht unbeabsichtigt in den Kofferraum zu rutschen.
Sichtbar statt übersehen werden

Wer ohne die Knautschzone eines Autos oder Sprinters unterwegs ist, muss gesehen werden. Eine dunkel gekleidete Person wird erst aus rund 25 Metern Entfernung gesehen. Eine helle oder reflektierende Jacke steigert diese Entfernung immens.
Neben funktionierender Beleuchtung am Fahrrad – vorne weiß, hinten rot – sollten auch Reflektoren regelmäßig überprüft werden. Neben den Reflektoren in den Rädern sind solche an Beinen oder Schuhen besonders effektiv, weil Autoscheinwerfer vor allem die untere Körperhälfte anleuchten. Und auch wenn es selbstverständlich klingt: Ein Helm schützt bei Nässe und Glätte doppelt.
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Rutschfeste Sohlen mit Profil helfen auf nassen oder vereisten Wegen. Zudem lohnt es sich, den gut beleuchteten Weg zu wählen, auch wenn er etwas länger ist. Und ein weiterer Klassiker bleibt aktuell: Wer nicht aufs Handy schaut, sieht Gefahren früher.
Beitragsbild: Gerade im schlechten Wetter von Herbst und Winter ist es wichtig, auch Tagsüber das Licht anzuhaben. Foto: Stock
