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Der Mobilfunkmast zwischen Schöppenstedt und Sambleben steht seit einem Jahr. Vodafone plant die Inbetriebnahme im März kommenden Jahres.

Ende der Funklöcher? Mobilfunkmast soll ab März ans Netz gehen

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 8. September 2026, 14:26 Uhr

Der Mast zwischen Schöppenstedt und Sambleben steht seit etwa einem Jahr, aber funken kann er bislang noch nicht. Das soll sich im kommenden Jahr ändern: Vodafone plant die Inbetriebnahme des Standorts im März.

Stromanschluss sorgt für Verzögerung

Auf den aktuellen Stand brachten sich Schöppenstedts Bürgermeisterin Andrea Föniger (SPD) und der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse bei einem gemeinsamen Treffen mit Vodafone Deutschland.

Hintergrund waren dabei Nachfragen von Bürgern zu den weiterhin bestehenden Mobilfunklöchern in Sambleben und rund um den Elm.

„Die Verzögerungen bei der Inbetriebnahme sind auf den noch ausstehenden Stromanschluss zurückzuführen”, erklärte Dirk Ehbrecht, Beauftragter für Landespolitik bei Vodafone Deutschland. Es seien zudem für die Anbindung an eine größere Stromleitung weitere Abstimmungen notwendig gewesen.

Bessere Versorgung mit 4G und 5G

Wenn der Mast tatsächlich im März ans Netz geht, soll sich die Mobilfunkversorgung in Sambleben und der Umgebung deutlich verbessern. Vor allem die Datenübertragung über 4G und 5G soll von dem neuen Standort profitieren.

Laut Vodafone werden für die Planung und Realisierung eines solchen Mobilfunkstandorts rund 26 Monate benötigt. Außerdem soll der Mast nicht ausschließlich Vodafone vorbehalten bleiben. So können auch andere Mobilfunkanbieter diesen grundsätzlich mitnutzen.

Hoffnung auf weniger Funklöcher

Für Bürgermeisterin Föniger ist der Ausbau ein wichtiger Schritt: „Eine zuverlässige Mobilfunkversorgung gehört heute zur grundlegenden Infrastruktur – gerade auch im ländlichen Raum“. Mit dem geplanten Termin im März gebe es nun eine konkrete Perspektive für Sambleben und die Umgebung.

„Mit der geplanten Inbetriebnahme sollten sich die Probleme im Mobilfunknetz in diesem Bereich deutlich reduzieren“, blickt auch Marcus Bosse optimistisch auf die geplante Entwicklung.

Beitragsbild: Der Mobilfunkmast zwischen Schöppenstedt und Sambleben wartet, in Betrieb genommen zu werden. Foto: Sebastian Lükemann

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