Das geplante Gewerbegebiet am Autobahnkreuz A2/A39 in Königslutter hat eine weitere wichtige Hürde genommen. Nachdem der Stadtrat Königslutter dem Vorhaben bereits am Donnerstag, den 12. März 2026, für die Erschließung eines Industrie- und Gewerbegebietes gestimmt hatte, votierte nun auch der Kreistag des Landkreises Helmstedt mehrheitlich für das Projekt.
In der Sitzung am Mittwoch, den 18. März 2026, im Luthersaal in Helmstedt wurde das Vorhaben zunächst
erneut vorgestellt. Dabei hoben die Verantwortlichen die wirtschaftliche Bedeutung des Gebiets für die Elmstadt und den Landkreis hervor.
Für beide Kommunen würde das Gebiet mehr Einnahmen in Form von Gewerbesteuern bedeuten. Neben der Stadt Königslutter und dem Landkreis Helmstedt könnten auch Unternehmen aus der Region Braunschweig von den Flächen profitieren. Gerade die Lage am Autobahnkreuz hob der dort anwesende Vertreter der Wirtschaftsregion Helmstedt, Christian Burgart, als infrastruktureller Vorteil hervor.
Auch im Kreistag Diskussionen um Gewerbegebiet
Auch während der Sitzung des Kreistages wurden Aspekte des Natur- und Umweltschutzes thematisiert, darunter die Auswirkungen auf Wildtierbewegungen. Im Verlauf der Debatte äußerten sich mehrere Kreistagsmitglieder. Für die Grünen erklärte Ronald Handschuch die ablehnende Haltung seiner Fraktion, verband diese jedoch mit guten Wünschen für den weiteren Verlauf des Projekts.
Zwischenzeitlich kam es zu einer kontroversen Diskussion zwischen Handschuch und dem SPD-Vertreter Fricke, die von Landrat Radeck (CDU) moderiert und beendet wurde. In der anschließenden Abstimmung sprachen sich 33 Mitglieder für das Gewerbegebiet aus, vier stimmten dagegen.
Mit dem Beschluss ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung des Projekts erfolgt, das als bedeutender Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung der Region gilt.
Beitragsbild: Ein Großteil des Kreistags stimmte für die Entwicklung des Gewerbegebiets. Foto: Martin Siml

Ein Kommentar
Ich möchte hierzu klar und deutlich meine Meinung sagen:
Diese Entscheidung ist nicht nur eine Fehlenentscheidung. Diese Entscheidung ist schlicht und einfach falsch! Und: Es betrifft nicht nur die Scheppauer Bürger, es betrifft die ganze Region! Wir alle wissen, wie wichtig die Natur für uns Menschen ist! Ohne „gesunder“ Natur ist das Überleben des Menschen nicht möglich. Daher meine Frage: Warum wird für ein Industrie-/Gewerbegebiet Natur zerstört ? Nur damit eine Gemeinde ( die Stadt Königslutter ) Mehreinnahmen durch eventuell zu erwartende Gewerbesteuern bekommt ?