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Ein Wolfenbütteler ist Opfer eines Cybertrading-Betrugs geworden. Über mehrere Monate verlor er einen Betrag im sechsstelligen Bereich.

Falsche Aktien-App kostet Wolfenbütteler sein Erspartes

Zuletzt aktualisiert: Freitag, 27. Februar 2026, 10:21 Uhr

Ein Wolfenbütteler ist Opfer eines Cybertrading-Betrugs geworden. Zwischen dem 1. November 2025 und dem 26. Februar 2026 verlor der Mann sein gesamtes Erspartes, wie die Polizei mitteilt. Insgesamt handelte es sich um einen Betrag im niedrigen sechsstelligen Bereich.

Begonnen hatte alles mit einer Nachricht über einen Messenger-Dienst. Beworben wurde ein angeblich lukrativer Aktienhandel mit hohen Gewinnversprechen. Der Mann investierte zunächst einen niedrigen vierstelligen Betrag. Weil ihm über eine App schnell hohe Dividenden angezeigt wurden, überwies er in der Folge weitere, deutlich höhere Summen auf verschiedene Konten, teilweise im Ausland.

Betrug erst Monate später aufgeflogen

Als er sich seine angeblichen Gewinne auszahlen lassen wollte, folgte die nächste Forderung: 10.000 Euro sollten für die Auszahlung vorab überwiesen werden. Spätestens da wurde der Betrug offenbar. Das investierte Geld ist nach bisherigen Erkenntnissen verloren.

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche. Investmens sollten über offizielle Börsen und Plattformen getätigt werden. Hohe Gewinne in kurzer Zeit seien realitätsfern.

Außerdem laufen laut Polizei die Geschäfte seriöser Plattformen nur über ein Konto, nicht über mehrere im In- und Ausland. Ein Firmensitz im Ausland könne auch ein Warnsignal sein. Wer unsicher ist, sollte Angebote vor einer Investition prüfen lassen, etwa bei der Verbraucherzentrale. Die Polizei hat Informationen zu potenziellen Betrugsmaschen im Investment auf einer Website zusammengefasst.

Beitragsbild: Ein Wolfenbütteler hat Geld im sechsstelligen Bereich an Betrüger verloren. Beitragsbild: Stock

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