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FSV gegen Oldenburg

FSV Schöningen gewinnt Spitzenspiel gegen Oldenburg

Zuletzt aktualisiert: Montag, 7. September 2026, 10:42 Uhr

Die FSV Schöningen konnte das von vielen herbeigesehnte Spitzenspiel gegen den VfB Oldenburg für sich entscheiden. Die Elmstädter schafften es, über den Kampf und die viel gelobte Mentalität das frühe 1:0 zu halten und verdrängten den VfB damit von Platz 1 der Regionalliga Nord.

Klarer Favorit gegen Underdog – auf Augenhöhe

Das Spiel, das für Sonntag, den 6. September, um 14 Uhr im Elmstadion in Schöningen angesetzt wurde, war schon weit vor dem 7. Spieltag heiß erwartet. Die FSV hat sich in den Partien zuvor durchaus stark präsentiert und blieb bis dato ungeschlagen – was nicht unbedingt zu erwarten gewesen war. Der VfB Oldenburg mit fünf Siegen und einem Unentschieden hat definitiv Aufstiegsambitionen und war auch als Tabellendritter der Saison 2025/26 als Favorit in dieses Spiel gegangen. Dennoch begegneten sich auf dem Spielfeld zwei Teams, die in dieser Saison auch auf dem Tableau auf Augenhöhe agieren. 1211 Fans – davon 200 mitgereiste Oldenburger – zeigten die Bedeutung des Spiels deutlich.

Traumtor zum Spielauftakt

Schnell aber setzte die FSV bei diesem Match ein Ausrufungszeichen. Niklas Brandt netzte bereits in der 6. Minute für den vermeintlichen Underdog ein. Sturmspitze Moussa Doumbouya hatte den Ball zunächst gut festgemacht und ihn mit dem Rücken zum Tor nach außen an Ayhan Cankor gepasst, welcher clever auf Niklas Brandt ablegte. Dieser zog trocken aus gut 16 Metern direkt ab, sodass das Leder sehenswert im langen linken oberen Eck einschlug. Der Jubel über diesen Traumstart in dieser besonderen Partie war groß bei den Roten.

Über den Kampf zum Sieg

Im weiteren Verlauf kam die FSV zwar noch zu ein, zwei sehenswerte Möglichkeiten, jedoch drängte der VfB eher auf den Ausgleich. Wer den Bundesliga-Klassiker Schalke 04 gegen den FCB geschaut hatte, konnte hier sicher ein paar Parallelen feststellen. Die Schöninger verteidigten ihr Tor vehement gegen die immer wieder anstürmenden Oldenburger. Besonders die Standardsituationen sorgten vielfach für Gefahr. Im Nachgang wurde aus gutem Grund der Torhüter Justin Kick hoch gelobt, der in vielen Eins-gegen-Eins- und Standardsituationen sowie aus dem Spiel heraus dafür sorgte, dass beim VfB weiter die 0 auf der Anzeigetafel stand.

Die Oldenburger warfen ganz besonders in der zweiten Hälfte wirklich alles nach vorn und in die Waagschale. Die Schöninger warfen sich in jeden Schuss und zeigten wie in den vergangenen Partien gegen St. Pauli II und den Bremer SV ihre mentale Stärke. Das führte letztlich dazu, dass das 1:0 bis zum Abpfiff durch Schiedsrichter Jan-Ole Ehlers Bestand hatte.

Früher Dreikampf an der Tabellenspitze

Mit diesen drei „Bonuspunkten“ konnte die FSV einen Platz gut machen und kletterte von Rang drei auf zwei. Der VfB Oldenburg hingegen büßte zwei Tabellenplätze ein und rutschte auf Platz drei. Tabellenführer ist seit diesem Wochenende SC Weiche Flensburg mit 19 Zählern aus sechs Siegen und einem Unentschieden.

Die kommenden Termine

Für Weiche geht es zu Hause am Freitag, den 11. September gegen HSV II, während Oldenburg daheim die Zweite von Hannover 96 empfängt. Die FSV reist am Sonnabend, den 12. September, zu Werder Bremen II, dem aktuell Tabellenvierzehnten, und hofft darauf, die Serie ohne Niederlage fortzusetzen.

Beitragsbild: Die Schöninger haben als Underdog den Favoriten der Partie und Spitzenreiter der Regionalliga mit einem frühen 1:0 in einem umkämpften Spiel besiegt. Die Freude war nach dem Spiel groß und Trainer Benbennek dankte seinem Torschützen Foto: Sophie Weinmann

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