Wegen starker Rauchentwicklung und Funkenflugs ist die Feuerwehr in der Nacht zum Ostermontag nach Gevensleben ausgerückt. Auf den eigehenden Alarm um 0:56 Uhr rückten die Feuerwehren Nord, Mitte und Süd der Samtgemeinde Heeseberg in den Bereich „Winkel“ aus.
Löscheinsatz nur mit schwerer Atemschutzausrüstung möglich
Schon beim Eintreffen war die betroffene Straße stark verqualmt. Die Einsatzkräfte suchten daraufhin mit schwerem Atemschutzgerät das Grundstück ab und entdeckten hinter einem Wohnhaus einen brennenden Komposthaufen, welcher für die starke Rauchentwicklung sorgte. Nach neuen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt seien Funken eines benachbarten privaten Osterfeuers für das Entzünden des Komposts verantwortlich gewesen.
Die Feuerwehr löschte den Brand schnell mit einem speziellen Wasser-Schaumgemisch und verhinderte so, dass die Flammen auf das direkt angrenzende Wohnhaus übergriffen. Anschließend wurde das Brandgut auseinandergezogen, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Zwei Trupps waren dabei weiter unter Atemschutz im Einsatz.

Neue Fortbildungserkenntnisse wurden in Praxis eingesetzt
Einsatzleiter Pascal Laue erklärte, dass erst vor Kurzem neue Atemschutzkräfte ausgebildet worden seien. Diese hätten ihr Wissen bei dem Einsatz bereits anwenden können. Das schnelle und abgestimmte Vorgehen habe entscheidend dazu beigetragen, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.
Bereits am Nachmittag zuvor war Laue, stellvertretender Ortsbrandmeister, wegen eines Verdachts rund um das Osterfeuer in Gevensleben im Einsatz. Dieser bestätigte sich jedoch nicht.
Vor Ort war auch Gemeindebrandmeister Ulrich Busch, der sich ein Bild von der Lage und vom Ausbildungsstand der neuen Einsatzkräfte machte. Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrleute, die Polizei Schöningen und ein Rettungswagen des Landkreises im Einsatz.
Beitragsbild: Feuerwehrleute der Wehren Nord, Mitte und Süd der Samtgemeinde Heeseberg bei einem Brandeinsatz in Gevensleben in der Nacht zum Ostermontag. Foto und Bericht: Holger Hirsch (Kreisfeuerwehrverband Helmstedt, Kreispressesprecher Süd)
