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Der Förderverein der Kita Einstein in Hordorf hat sich mit rund 40 Mitgliedern zu einem erfolgreichen Unterstützungsmodell entwickelt.

Hordorfer Kita: Eltern machen selbst den Unterschied

Zuletzt aktualisiert: Montag, 7. September 2026, 10:23 Uhr

Der Förderverein der Kita Einstein in Hordorf hat sich mit rund 40 Mitgliedern zu einem erfolgreichen Unterstützungsmodell entwickelt, das Bürgermeister Detlef Kaatz nun auch als Vorbild für andere Kitas in der Gemeinde Cremlingen sieht.

Der Förderverein der Kita Einstein in Hordorf hat sich aus Sicht von Bürgermeister Detlef Kaatz (parteilos) zu einem Pilotprojekt für die Kindertagesstätten in der Gemeinde Cremlingen entwickelt, wie die Gemeinde in einer Pressemitteilung schreibt. Rund 40 Mitglieder zählt der Verein inzwischen. Seit seiner Gründung unterstützt er die Einrichtung unbürokratisch bei Anschaffungen und Veranstaltungen.

Engagement von den Eltern reicht bis ins Dorf

Die Idee zu dem Verein sei von den Eltern selbst gekommen, erzählt Kitaleiterin Ines Bobbe. „Das ist großartig“, sagt sie. Vereinsvorsitzende Elsa Makulik-Scheller erklärt, die Idee sei entstanden, weil ein Förderverein eine gute Unterstützung darstelle. Die Eltern in Hordorf seien sehr engagiert. Über den Verein könnten Feste ausgerichtet und dort Dinge verkauft werden, deren Erlös der Kita zugutekäme.

Cremligen und Hordorf selbst rücken außerdem näher zusammen: Ein Radweg verbindet die beiden Orte, womit Radfahrer nicht mehr auf der Landesstraße fahren müssen.

Der Verein wirke zudem positiv ins Dorf hinein, berichtet Bobbe. Er werde dort wahrgenommen wie jeder andere Verein auch und sei Teil der Dorfgemeinschaft von Hordorf.

Das mache die Kita im Ort sichtbarer, freut sich die Kitaleiterin. Auch die finanzielle Seite von Veranstaltungen laufe inzwischen über den Förderverein.

Ergänzung zum Träger

Für Bürgermeister Kaatz ist das Modell zukunftsweisend: Es ergebe Sinn, dass alle Kitas in der Gemeinde Cremlingen Fördervereine gründeten, sagt er. Eine Kindertagesstätte habe schließlich immer Wünsche, erklärt Bobbe.

Über den Förderverein lasse sich das eine oder andere anschaffen. Kaatz nennt dabei einen praktischen Vorteil: Der Förderverein könne direkt Aufträge erteilen, während die Gemeinde an das Vergaberecht gebunden sei.

Unkomplizierte Hilfen

Von der unbürokratischen Struktur profitieren nach Bobbes Worten nicht nur aktuelle Kita-Eltern. Eltern und auch Ehemalige könnten die Kita auf diesem Weg unterstützen, sagt sie. Viele Eltern, die bei der Gründung des Vereins dabei gewesen seien, seien dem Verein bis heute treu geblieben, ergänzt Makulik-Scheller.

Zuletzt habe der Verein einen Bus für einen Ausflug gesponsert, berichtet die Vorsitzende. Daneben gebe es immer wieder Kleinigkeiten, die erneuert werden müssten, etwa Magnetspielzeug oder Sandspielzeug.

Beitragsbild: Bürgermeister Detlef Kaatz (von links) mit Kita-Leiterin Ines Bobbe und Elsa Makulik-Scheller (Vorsitzende des Fördervereins). Foto: Frank Schildener

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