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Mit dem Hund spazieren gehen ist schöner gemeinsam. Noch schöner ist es, wenn man dabei für den guten Zweck spendet.

Rudelspaziergang in Schöppenstedt für den guten Zweck

Mit dem Hund spazieren gehen ist schöner gemeinsam. Noch schöner ist es, wenn man dabei gleich für den guten Zweck spendet. Das ist möglich beim alljährlichen Rudelspaziergang in Schöppenstedt, den Janet Wilzek mit ihrer Hundeschule Rudelstark organisiert.

Einmal im Monat organisiert sie einen Rudelspaziergang, bei dem sie mit anderen Menschen und deren Hunden in einer größeren Gruppe spazieren geht. Eine Teilnahme kostet 15 Euro. 90 Minuten lang gehen Hundebesitzer in und um Schöppenstedt spazieren und tauschen sich miteinander aus. Ziel war im Dezember 2025 der weihnachtlich geschmückte Marktplatz in Schöppenstedt.

Der letzte Rudelspaziergang jeden Jahres ist vor circa vier Jahren auch zu einem Spendenspaziergang geworden, erzählt Janet Wilzek am Telefon. Damals kam die Idee auf, das gesammelte Geld zu spenden. 2025 kamen 1180 Euro zusammen.

Unterstützung für zwei Tierschutzvereine

Die Spenden gehen an zwei Tierschutzorganisationen. Eine betreibt ein Tierheim in Rumänien. Der andere Tierschutzverein, an den Wilzek spendet, betreibt das Tierheim in Satuelle bei Haldensleben.

Unterstützungswürdige Vereine gibt es viele, erklärt die Schöppenstedterin. Die Hundetrainerin hat sich mit den beiden Organisationen für zwei entschieden, die sie sowie die Hundebesitzer in ihrer Schule kennen, „weil Hunde hier bei uns sind, die aus den Organisationen kommen.“

Einer von Wilzeks Hunden stammt aus dem Tierheim in Rumänien. Den hat sie auch auf die Weihnachtsrunde mitgenommen. Die Schöppenstedterin freut sich, dass der Rudelspaziergang mit rund 50 Hunden immer wieder so gut klappt. Per se sind nicht alle Hunde miteinander kompatibel, einige seien auch mit Maulkorb unterwegs.

Rudelspaziergang seit Jahren etabliert

Trotzdem klappen die Rudelspaziergänge gut und sind auch seit Jahren etabliert. „Das ist immer das Schönste für mich, zu sehen, wie unterschiedlich die Menschen und die Hunde sind“, sagt Wilzek. Mit dabei sind viele unterschiedliche Hunderassen, ein Teil der Hunde Mischlinge.

Oft bringen die Hundebesitzer auch noch einen Partner oder einen Freund oder eine Freundin mit. Damit die nicht leer ausgehen, bekommen die einen ihrer sechs Hunde an die Hand. So muss niemand allein gehen.

Direkt nach dem Spaziergang tranken die Teilnehmenden noch gemeinsam Glühwein und aßen Kekse. Dann ging es für sie wieder heim und die Einnahmen gingen zur Unterstützung nach Rumänien und Sachsen-Anhalt.

Beitragsbild: In einer größeren Gruppe spaziert es sich schöner, finden mehrere Hundebesitzer aus der Region. Fotos: privat

4 Kommentare

  1. Mir geht es wie dem Hund ich würde auch einen Bollerwagen benötigen. Ist es möglich auch einen Teilspaziergang mitzumachen? Ich mag Hunde sehr.Meine meine private Situation erlaubt es mir aber nicht mehr einen Hund zu halten.

  2. Der Rudelspaziergang hat viel Spaß gemacht. Dieses Jahr war mein Nils, der auch aus Rumänien aus der Smeura kommt, mit Bollerwagen dabei, weil er am 04.12.25 eine Kreuzbandrissoperation hatte und nicht soweit und solange laufen darf.

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