Wer sich schon einmal auf das HelmFest 2026 in Büddenstedt einstimmen möchte, kann in das aktuelle Album der Band ArseA hineinhören. Die Band, die aus sechs italienischen Musikern besteht, rockt am Freitagabend, den 31. Juli, die Bühne des Festivals.
Die Band tritt in seiner jetzigen Zusammensetzung seit 2011 auf. Die neuesten Mitglieder sind der Sänger Matteo Peluffo und Keyboarder Ivan Fusco. Seitdem hat ArseA zwei gemeinsame Alben veröffentlicht. Die Band spielt regelmäßig Konzerte in ganz Europa. In Vorbereitung auf ihren Auftritt auf dem Helmfest hat Newsify-Redakteurin mit Sänger Matteo Peluffo gesprochen.
Die Bandmitglieder können ihren Auftritt kaum erwarten. „Es wird großartig, wieder in Deutschland zu spielen“, sagt Sänger Matteo Peluffo. Bereits mehrfach war ArseA hierzulande zu Gast, unter anderem beim NordRock Festival 2024. Das HelmFest betreten die sechs Musiker jedoch erstmals.

Für ArseA stehen auf der Bühne:
Matteo Peluffo – Sänger
Silvio Gentili – Gitarre
Alessio Di Clementi – Gitarre
Giorgo Piermattei – Bass
Ivan Fusco — Keyboard/Synth
Riccardo Curti – Schlagzeug
Spinnen und lange Fahrten für ArseA
In den 15 gemeinsamen Jahren haben die Musiker schon viel gemeinsam erlebt. Zwei der verrücktesten Erlebnisse passierten ihnen bei Konzerten in Belgien und Spanien. ArseA war für ein Konzert in Belgien gebucht und reiste dort hin. Vor Ort waren sie vom Veranstalter aus eigentlich in einem Hotel untergebracht. „Als wir ankamen, haben sie uns erzählt, dass das Hotel für Urlauber geschlossen wurde.“
Die Alternative könnte wohl nicht als fünf-Sterne-Hotel durchgehen. „Als ich ins Zimmer gekommen bin, hat eine große Spinne auf mich gewartet“, erzählt Peluffo lachend. Der Auftritt war hingegen toll, wie sich der Sänger erinnert.
Ein Andermal spielten die Musiker zwei Konzerte an einem Tag, hunderte Kilometer voneinander entfernt. „Wir hatten einen Auftritt in Sevilla um 3 Uhr und noch einen Auftritt in Madrid um 10 Uhr“, erzählt der Italiener. „Wir haben zwei fantastische Gigs gespielt und es war sehr lustig, weil ich noch nie zwei Konzerte an einem Tag hatte.“
Gemeinsame Auftritte als Highlight
Die gemeinsamen Auftritte sind für Peluffo der beste Part der gemeinsamen Arbeit. Das gemeinsame Spielen gefalle allen Mitgliedern sehr gut, vielleicht auch, weil sie sich teils nicht häufig sehen. Die Mitglieder wohnen mitunter sehr weit auseinander. Peluffo wohnt mit Madrid am weitesten von seinen Bandkollegen entfernt, die anderen Wohnen im Norden und in der Mitte von Italien.
Trotz der Entfernung spielen und arbeiten die Musiker gern zusammen. „Nach 15 Jahren sind wir nicht nur eine Band. Sich sage Team-Mitglieder“, sagt Peluffo.
Bevor wir auf die Bühne gingen, haben wir uns kennengelernt.
Matteo Peluffo
Geübt wird je nach Möglichkeit bei sich zuhause oder mit den anderen, Anliegen besprechen die Bandmitglieder online.
Die Entfernung führt auch dazu, dass sich Peluffo und der Keyboarder Ivan Fusco vor einem Auftritt das erste Mal kennenlernten. „Bevor wir auf die Bühne gingen, haben wir uns kennengelernt“, erzählt er lächelnd. Sei man professionell, ginge das.
Gemeinsame Liebe für die Musik
Peluffo hat mit der Musik mit 17 Jahren angefangen. Er studierte Jazz und Musicalgesang. Später wechselte er in Cover-Bands, die die Lieder großer Bands wie Iron Maiden oder Metallica sangen. Sein Gesang wurde außerdem von Musikern wie Tom England beeinflusst und vom Hardrock.
Als er anfing, mit ArseA Musik zu machen, wusste er, „das passt.“ Neben der guten Beziehung untereinander brennen alle für das Musizieren. „Wir nehmen es ernst“, sagt Peluffo. Er freut sich, mit seinen Bandkollegen Musik zu schreiben und zu spielen. „Sie sind offensichtlich exzellente Musiker“, findet er.
Nach dem Auftritt auf dem HelmFest geht es für die Italiener erst einmal in den Urlaub. Danach folgen noch weitere Auftritte, mitunter in Rumänien. Wem die Musik gefällt, der kann sich auf mehr freuen: Die Band arbeitet gerade an neuer Musik, die „sehr bald“herauskommen wird, wie Peluffo versichert.
Beitragsbild: Die Band ArseA tritt am Freitagabend auf dem HelmFest auf. Fotos: ArseA

