In der Nacht zum Montag, den 31. August 2026, versuchte ein 23-Jähriger, Kupferkabel von einem Firmengelände in Wolfenbüttel zu stehlen.
Gegen 00.53 Uhr rief ein Zeuge die Polizei. Er hatte einen „auffällig rangierenden Kastenwagen“ auf einem Firmengelände in der Braunschweiger Straße entdeckt.
Die Polizei traf den Mercedes Sprinter vor Ort an. Bei einer Kontrolle fanden die Einsatzkräfte im Transporter mehrere Kupferkabel und Kabeltrommeln. Außerdem bemerkten sie Beschädigungen am Zaun des Firmengeländes.
Schon im August stahlen Unbekannte in Erkerode und Anfang Juli in Wolfenbüttel und Remlingen mehrere hundert Kilogramm Kupferkabel.
Fahrer war nicht allein vor Ort
Der 23-Jährige war laut Polizei vor Ort geständig. Die Beamten nahmen den Fahrer des Transporters fest. Aus den ersten Ermittlungen ergab sich, dass vermutlich weitere Personen an der Tat beteiligt waren. Auch mit Polizeihubschrauber und Diensthunden konnten die Polizisten keine weiteren Tatverdächtigen finden.

Der Mercedes Sprinter wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Braunschweig beschlagnahmt und abgeschleppt.
Nach Beendigung der Maßnahmen vor Ort wurde der 23 Jahre alte Tatverdächtige in Gewahrsam zur Polizei Wolfsburg gebracht. Weil kein Grund bestand, ihn in Haft zu behalten, wurde er am Montagmorgen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Wahrscheinlich nicht der erste Vorfall
Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass die Tatverdächtigen bereits zuvor gleichgelagerte Taten an anderen Örtlichkeiten begangen haben könnten.
Die Ermittler der Polizei bitten daher die Besitzer umliegender Firmen darum, ihr Firmengelände auf etwaige Einbrüche oder das Fehlen größerer Mengen an Kupferkabeln und Kabeltrommeln zu prüfen. Sollte das vorliegen, sollen sie sich bei der Polizei in Königslutter unter der Rufnummer 05353/91970 zu melden.
Beitragsbild: Ein Zeuge verhinderte einen Diebstahl von einem Firmengelände in Königslutter. Fotos: Stock
