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Den Telekommunikationsstand während des Notfallvorsorgetags "Schöppenstedt packt an" betreut das Team des Repair-Cafés.

Schöppenstedt packt an: Blackout-Insel macht Krisenvorsorge greifbar

Wie bleibt man handlungsfähig, wenn plötzlich der Strom ausfällt? Mit dieser Frage beschäftigt sich die „Blackout-Insel“, eine der spannendsten Stationen des Aktionstages „Schöppenstedt packt an! – Die Notfall-Expedition“ am 26. September 2026. Auf dem Gelände des ehemaligen Realschulhofes erwartet die Besucher ein interaktives Mitmach-Angebot rund um das Thema Krisenvorsorge.

Verantwortlich für die Station ist das Team des Repaircafés. Statt trockener Theorie setzen die Organisatoren auf praktische Erfahrungen und verständliche Demonstrationen. Die Teilnehmer erfahren, wie sich wichtige Bereiche im Haushalt auch bei einem großflächigen Stromausfall weiter versorgen lassen und welche Hilfsmittel dabei eine Rolle spielen.

Im Mittelpunkt steht das Thema Energie-Autarkie. Kurbelradios, Powerbanks, Notstromaggregate und alternative Beleuchtungsmöglichkeiten werden vorgestellt und erklärt. Gleichzeitig geht es um die Frage, wie Häuser im Ernstfall sicher beheizt werden können. Dabei unterstützen Fachleute, darunter auch ein Schornsteinfeger, mit praktischen Tipps und Informationen.

Mitmach-Aktion an dem Tag

Besonderes Highlight ist eine Mitmach-Aktion, bei der die Besucher den Aufbau einer autarken Strom-Insel für den Hausgebrauch kennenlernen. Wer aktiv teilnimmt, erhält einen Stempel für den sogenannten Expeditions-Pass, der an den verschiedenen Stationen des Aktionstages gesammelt werden kann.

Auch Kinder kommen auf ihre Kosten. In einer kleinen Werkstatt können sie einfache Stromkreise mit Batterien und Lampen bauen und ihr eigenes Notlicht gestalten. Spielerisch lernen die jungen Teilnehmer dabei die Grundlagen der Stromversorgung kennen.

Die „Blackout-Insel“ steht beispielhaft für das Ziel der Notfall-Expedition: Wissen vermitteln, Gemeinschaft stärken und Menschen dazu befähigen, in Krisensituationen selbstständig zu handeln. Wer alle Stationen erfolgreich absolviert und seinen Expeditions-Pass vollständig füllt, darf sich am Ende über die Auszeichnung zum „Zertifizierten Notfall-Profi“ sowie über praktische Sachpreise freuen.

Bis zur Veranstaltung können sich einzelne Programmpunkte noch ändern. In zwei Wochen wird die nächste Station der Expedition vorgestellt. Dann geht es um das Thema „Unsichtbare Gefahren“ und die Risiken von Radon sowie Strahlung.

Beitragsbild: Zu Dritt kümmern sich die Organisatoren des Repair-Café um die Kommunikationsstation. Auf dem Bild zu sehen sind Axel Granel, Jan Tobias Biedermann, Jürgen Duwald. Foto: privat

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