In den Landkreisen Helmstedt und Wolfenbüttel und in Braunschweig finden am Sonntag, den 13. September 2026, Kommunalwahlen statt. Gewählt werden unter anderem die Bürgermeister der einzelnen Samtgemeinden, Gemeinden und Städte. Zusätzlich müssen sich die Bürger auch für ihren Landrat und Ratsmitglieder entscheiden.
Einzig in der Samtgemeinde Schladen-Werla finden in diesem Jahr keine Wahlen statt, denn dort wurde bereits 2025 gewählt.
Braunschweigs potenzieller neuer Bürgermeister
In Braunschweig treten neun Kandidaten für das Amt des Bürgermeister an.
Maximillian Pohler will dieses Jahr für die CDU die Wahl gewinnen. Der Jurist bei der Polizei kommt gebürtig aus Braunschweig. Ihm sind laut eigenen Aussagen Sicherheit und Stabilität wichtig.
Die SPD geht mit dem amtierenden Bürgermeister Dr. Thorsten Kornblum ins Rennen. Vor seinem Amtsantritt 2021 war Kornblum in der Braunschweiger Verwaltung kein Unbekannter. Er leitete seit 2020 das Dezernat für Personal-, Digitalisierungs-, Rechts- und Ordnungsangelegenheiten der Stadt.
Bündnis 90/Die Grünen haben Michael Walther als Bürgermeisterkandidaten nominiert. Die Partei sieht in ihm die Kompetenz für das Amt. Er legt seine Schwerpunkte auf nachhaltige Verkehrsplanung und Wirtschaft.
Für die FDP geht in Ingo Schramm ins Rennen. Der Braunschweiger will Schwerpunkte auf einen soliden Haushalt, Wohnungen für Azubis, mehr digitale Angebote der Stadtverwaltung und frühkindliche Bildung und flexiblere Kitazeiten setzen.
Digitale Verwaltung, die näher am Bürger ist
Leonie Bartsch bewirbt sich als einzige Frau um das Oberbürgermeisteramt in Braunschweig. Die 30-Jährige wurde von den Linken nominiert. Als Urbraunschweigerin sind ihre zentralen Punkte bezahlbarer Wohnraum und Sicherheit und Lebensqualität für Braunschweigs Einwohner.
Oberbürgermeisterkandidat für die Partei Volt ist Timothy Rathjen. Sollte er Oberbürgermeister werden, will er Sicherheit unter anderem durch Prävention, Krisenhilfe, ordentliche Beleuchtung und Orientierung an den Bedürfnissen der Braunschweiger umsetzen.
Für die Partei tritt Max Wieland an. Er wurde einstimmig gewählt und will sich für die Belange der Bürger einsetzen.
Robert Glogowski ist der OB-Kandidat für die Bürgerinitiative Braunschweig. Er will den Ablauf von Baustellen zum Schutz der Bürger umgestalten, sichere Geh- und Radwege, die Bäume der Stadt erhalten und die Verwaltung mehr an den Bürgern ausrichten.
Mirco Hanker wurde von der AfD aufgestellt. Er sieht viele Änderungsansätze zu den Themen, die die Stadt bewegen.
Kandidaten aus dem Landkreis Wolfenbüttel
Am Wahlsonntag entscheiden sich die Wahlberechtigten für einen Landrat, einen neuen Bürgermeister oder Bürgermeisterin und für Stadtrat- und Kreistagsmitglieder.
Landratskandidaten für den Landkreis Wolfenbüttel
Für den Landratsposten im Landkreis Wolfenbüttel stehen vier Kandidaten zur Auswahl.
Björn Fösterling tritt für die FDP als möglicher Landrat an. Er will sich auf den Katastrophenschutz und den sozialen Bereich des Landkreises konzentrieren.

Die Grünen gehen mit Leo Pröttel ins Rennen. Der Wolfenbütteler Architekt setzt seine Schwerpunkte auf die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und den Schulen.
Die CDU unterstützt Tobias Thurau, den viele mehr in einer Feuerwehruniform kennen, als in Hemd und Sakko. Er will Politik für die Bürger vor Ort betreiben und mit diesen auch in Kontakt stehen.


Für die SPD tritt Martin Albinus zur Wahl des Landrats an. Der Jugenddezernent der Stadt Braunschweig folgt damit auf seine Parteikollegin Christiana Steinbrügge, die nicht mehr antreten wird.
Bürgermeisterkandidaten für die Stadt Wolfenbüttel
Vier Politiker wollen Bürgermeister von Wolfenbüttel werden. Die CDU schickt Kerstin Glier ins Rennen. Die Politikerin ist seit 10 Jahren in der Partei und ist gelernte Erzieherin. Als Stadtratsmitglied kenne sie die politische Arbeit und die der Stadt Wolfenbüttel sehr gut.
Für die FDP tritt Vincent Schwarz an. Er möchte Vereine und Verbände unterstützen, der Wirtschaft gute Rahmenbedingungen geben und alle Bestandteile der Mobilität in der Stadt stärken.
Für die AfD tritt Adrian Lose an. Seine zentrale Themen sind solide Finanzen, eine leistungsfähige Verwaltung und transparente Entscheidungen.
Für die Linken tritt Jonathan Schimpf an. Ihm sind verlässliche Medizinische Versorgung, bezahlbahre Wohnungen, Mobilität, lokale Wirtschaft und Infrastruktur vor Ort wichtig.
Dr. Sacha Dietrich will für die SPD das Amt bekleiden. Die Partei sieht in dem Verwaltungsfachmann mit Erfahrung auf lokaler und Bundesebene den richtigen Kandidaten.


Die Grünen gehen mit Lena Krause ins Rennen. Sie will die Verwaltung zuverlässiger gestalten und die Lebensqualität in der Stadt und seinen Ortsteilen sichern und verbessern.
Der amtierende Bürgermeister Ivica Lukanic (mitte) will seine Amtszeit verlängern. Der parteilose Wolfenbütteler möchte weiter daran arbeiten, dass die Stadt lebenswert, „stabil und herzlich“ ist.

Bürgermeisterkandidaten für die Samtgemeinde Elm-Asse

Die Schöppenstedter Bürgermeisterin Andrea Föniger (SPD) will den nächsten Schritt wagen. Mit ihrer Expertise und Pragmatismus will sie die Bürgermeisterin der Samtgemeinde Elm-Asse werden.
Sebastian Niehoff will als unabhängiger Kandidat ins Rathaus in Schöppenstedt einziehen. Er ist überzeugt, dass mehr erreicht werden könne, wenn die Verwaltung, Politik, Vereine, Unternehmen und Bürger intensiver und besser zusammenarbeiten.

Für die CDU tritt Dr. Christian Schieder an, der von der Partei nominiert wurde, nachdem der amtierende Bürgermeister Dirk Neumann seine Kandidatur überraschend zurückgezogen hat.
Bürgermeisterkandidaten für die Samtgemeinde Baddeckenstedt
Gerhard Scharder (Linke) will als langfristig planen und bürgernah tragbare Entscheidungen treffen. Zudem sind ihm effektive Abläufe, Transparenz und Vertrauen wichtig.

Stephan Grenz (SPD) will nach der Kommunalwahl die Geschicke der Samtgemeinde leiten. Er arbeitet ehrenamtlich in der Politik. Er wolle neue administrative Impulse setzen und die Verwaltung als Dienstleister stringenter für die Bürger ausrichten.
Der amtierende Bürgermeister der Samtgemeinde will es noch einmal wissen. Frederik Brand will weiterhin die Geschicke der Kommune lenken.

Bürgermeisterkandidaten für die Samtgemeinde Oderwald

Der parteilose Amtsinhaber Marc Lohmann tritt hier erneut an. Seine Erfahrung wolle er auch künftig in die Entwicklung der Samtgemeinde einbringen.
Bürgermeisterkandidaten für die Samtgemeinde Sickte

In der Samtgemeinde Sickte will Marco Kelb (CDU) sein Amt verteidigen. Er steht mit seinem jetzigen Mandat mitten in den Themen, die die Samtgemeinde bewegen. „Ich bin noch nicht fertig“, scheint sich durch alle seine Anliegen zu ziehen.
Bürgermeisterkandidaten für die Einheitsgemeinde Cremlingen

Jens Drake (SPD) will Bürgermeister der Samtgemeinde Cremlingen werden. Er will den Fokus auf eine transparente Verwaltung und die gezielte Förderung des bürgerschaftlichen Engagements legen.
Für die CDU geht Tobias Breske ins Rennen. Gewinnt er die Wahl, will er sich auf Infrastruktur, Digitalisierung und Bürgerbeteiligung konzentrieren.

Kandidaten aus dem Landkreis Helmstedt
Auch im Landkreis Helmstedt sind 2026 diverse Ämter neu zu vergeben. So wird auf Kreis- und Kommunenebene die Leitung des Bürgermeisters und Landrats neu vergeben.
Kandidaten für das Amt des Landrats im Landkreis Helmstedt
Für den Posten des Landrats treten vier Kandidaten an. Der aktuelle Landrat Gerhard Radeck tritt aus Altersgründen nicht mehr an.
Für die AfD geht Tobias Stober ins Rennen. Er will mehr Politik für die Menschen und mit weniger ideologischen Experimenten machen.
Die CDU stellt Torsten Wendt auf. Der Politiker will das Amt sehr praktisch gestalten, setzt seine Schwerpunkte auf Katastrophenschutz und Schulen.


Die SPD setzt auf Malte Schneider. Der heimatverbundene Schöninger möchte den Struktur- und Klimawandel positiv begleiten.
Der parteilose Martin Klein strebt ebenfalls das Amt des Landrats an. Der Marientaler Bürgermeister will seine politischen, wirtschaftlichen und ehrenamtlichen Erfahrungen in sein Amt einbringen.

Bürgermeisterkandidaten für die Stadt Helmstedt

Der sei 2011 amtierende Helmstedter Bürgermeister will weiterhin Bürgermeister sein. Wittich Schobert (CDU) tritt ebenfalls zur anstehenden Kommunalwahl im September 2026 an.
Rudolf Meyer Sorge von der SPD hat auch ein Auge auf den Posten. Seine Partei schickt damit einen „bodenständigen und lösungsorientierten“ Kandidaten ins Rennen.

Als dritter im Bunde bewirbt sich Janosch Kappei von der UWG für das Amt des Bürgermeisters. Ihm ist neben weiteren Themen der Tierschutz wichtig.
Bürgermeisterkandidaten für Schöningen
In Schöningen gibt es mehrere Anwärter für das Bürgermeisteramt. Damit haben die Bürger vor Ort Wahlmöglichkeiten aus mehreren Politikern verschiedener Parteien.
Als parteiloser Kandidat will Detlef Künne Bürgermeister der Stadt der Speere werden.
Attila Orban tritt für die AfD als Bürgermeisterkandidat an.
Der Hoiersdorfer Jens Kuntze will Bürgermeister von Schöningen werden.


Die SPD schickt Jan Fricke ins Rennen um den Posten des Bürgermeisters. Damit will die Partei weiterhin den Chef des Rathauses stellen.
Die CDU stellt Martin Baumbach auf. Die Partei sieht ihn als den kompetentesten Kandidaten für den Job. Baumbach selbst möchte Verantwortung für die Stadt und Bürger übernehmen.


Sven Linke will als parteiloser Kandidat die Wahl für sich entscheiden. Der Ingenieur will die Bürger und Vereine mit in die Entscheidungen mit einbeziehen.
Bürgermeisterkandidaten für Königslutter
In der Domstadt Königslutter gibt es sechs Kandidaten für den Job des Oberbürgermeisters. Tobias Stritzke der SPD als Bewerber für das Amt des Bürgermeisters. Neben drängenden Themen wie Leerstand, Bildung und Kinder- und Jugendarbeit will er die Verwaltung digital fitter aufstellen.
Außerdem will der parteilose Sascha Kühne Bürgermeister der Domstadt werden. Dem Verwaltungsfachwirt sind soziale Themen, die lokale Wirtschaft und Landwirtschaft wichtig.
Für die CDU geht Marc Schneider ins Rennen. Er will seinen Fokus auf die Schulen der Stadt und die Stadtverwaltung als Arbeitgeber legen.
Die UWG hat Oliver Schmidt aufgestellt. Er will Themen besser anpacken. Sein Fokus liegt dabei unter anderem auf Transprarenz und der Tourismus- und Wirtschaftsförderung.
Unparteiisch tritt Rainer Stark als Kandidat für das Oberbürgermeisteramt an. Politik sollte auf lokaler Ebene nicht an Parteien gebunden sein, findet er.
Auch Dietmar Schinke-Kolbe tritt als parteiloser Kandidat zur Wahl in Königslutter an. Er will bürgernahe Politik machen und dabei auf Sauberkeit, medizinische Versorgung und starke Kommunikation mit den Bürgern achten.
Bürgermeisterkandidaten für die Samtgemeinde Grasleben

In der Samtgemeinde Grasleben tritt Sebastian Werner für die CDU an. Er will, dass die Samtgemeinde Grasleben auch in Zukunft ein Ort bleibt, in dem man gerne leben möchte.
Bürgermeisterkandidaten für die Samtgemeinde Velpke

In der Samtgemeinde Velpke tritt Mark Kreutzberg für die SPD gegen den parteilosen Bewerber Stephan Ehrlich an. Er will durch langjährige Erfahrung das Amt neu gestalten, statt nur verwalten.
Stephan Ehrlich (parteilos) will seine Erfahrung als Verwaltungsfachwirt und Allgemeinder Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters einbringen.
Bürgermeisterkandidaten für die Samtgemeinde Nord-Elm
Für die Samtgemeinde Nord-Elm geht Andreas Kühne ins Rennen. Er tritt als parteiloser Kandidat an, wird jedoch offiziell von der CDU unterstützt.
Außerdem will der AfD-Politiker Ralf Paeslack Bürgermeister der Samtgemeinde werden.
Bürgermeisterkandidaten für die Samtgemeinde Heeseberg
Als parteiunabhängiger Kandidat steht Holger Hirsch aus Hoiersdorf ist Polizeihauptkommissar in Schöningen. Seine Schwerpunkte liegen auf sozialen Themen wie Bildung und Kinderbetreuung, Vereinen, Wirtschaft und Prävention.

In der Samtgemeinde Heeseberg tritt Andy Müller (parteilos) zur Wahl des Samtgemeindebürgermeisters an. Die SPD unterstützt den Polizisten. Seine Schwerpunkte sind Infrastruktur, Förderung von Ehrenamt und guten Lebensbedingungen.
Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Lehre
Der amtierende Bürgermeister der Gemeinde, der parteilose Andreas Busch, will Bürgermeister bleiben.
Dieses Mal hat Busch einen Mitbewerber: Roberto Lerch tritt für die AfD bei der Kommunalwahl an.
Beitragsbild: In den Landkreisen Helmstedt und Wolfenbüttel und in Braunschweig sind im September 2026 Kommunalwahlen. Foto: Stock
