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Im Umweltministerium haben Vertreter des Runden Tisches Asse II über die Rückholung der rund 1300 Atommüllfässern beraten.

Asse II: Gespräche über Rückholung von 1300 Atommüllfässern

Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 22. Oktober 2026, 09:13 Uhr

Wie lässt sich mittelradioaktiver Atommüll aus dem ehemaligen Salzbergwerk Asse II zurückholen? Über diese Frage haben Vertreter des „Runden Tisches Asse II“ der Samtgemeinde Elm-Asse mit Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Grüne) und der Geschäftsführerin der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), Iris Graffunder, in Hannover gesprochen.

Im Mittelpunkt des Treffens im Umweltministerium stand die geplante Rückholung von rund 1300 Atommüllfässern aus der 511-Meter-Sohle des Bergwerks über den Schacht Asse 2.

Umweltministerium soll Entscheidungen beschleunigen

Das Gespräch war auf Einladung von Minister Meyer zustande gekommen. Nach Angaben der Beteiligten verlief es intensiv und konstruktiv. Ziel sei es, den Austausch zu verstärken und möglichst zeitnah zu Entscheidungen zu kommen.

Dem Umweltministerium kommt dabei eine besondere Rolle zu: Es ist auch für die erforderlichen Genehmigungen zuständig. Deshalb sollen die Gespräche zwischen den Beteiligten künftig intensiviert werden.

Runder Tisch bringt regionale Anliegen ein

Am Treffen nahmen neben Meyer und Graffunder auch Vertreter des Runden Tisches Asse II sowie der Samtgemeinde Elm-Asse teil. Samtgemeindebürgermeister Dirk Neumann (parteilos) gehörte ebenfalls zur Gesprächsrunde.

Der Runde Tisch beschäftigt sich mit den Entwicklungen rund um das Atommülllager und bringt die Anliegen der Region in den Austausch mit den zuständigen Stellen ein. Die Rückholung der radioaktiven Abfälle ist dabei ein zentrales Thema.

Rückholung bleibt eine zentrale Herausforderung

Die Bergung der Abfälle aus der Asse II ist ein komplexes Vorhaben. Konkrete Beschlüsse oder einen verbindlichen Zeitplan für die Bergung der rund 1300 Fässer nennt die Mitteilung zum Ministeriumsgespräch nicht. Im Vordergrund steht zunächst, den Dialog zu intensivieren und die Voraussetzungen für weitere Entscheidungen zu schaffen.

Beitragsbild: Vertreter vom Runder Tisch Asse II, Samtgemeinde Bürgermeister Dirk Neumann 4. von rechts,
Minister Christian Meyer 5. von rechts, BGE-Geschäftsführerin Iris Graffunder 6. von rechts, Maja
Kummer NMU-Abteilungsleiterin 1. von links. Foto: Samtgemeinde Elm-Asse

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