Newsify Wischer Rot
Das geplante Industrie- und Gewerbegebiet am Autobahnkreuz A2/A39 nimmt eine weitere wichtige Hürde.

Industriegebiet am Autobahnkreuz A2/A39 nimmt Fahrt auf

Das geplante Industrie- und Gewerbegebiet am Autobahnkreuz A2/A39 nimmt eine weitere wichtige Hürde. Der Landkreis Helmstedt und die Stadt Königslutter am Elm haben am 19. August die „Industrie- und Gewerbegebiet A2/A39 Entwicklungsgesellschaft mbH“ gegründet.

Das Gebiet wird mit vier Millionen Euro gefördert. Ziel ist es, die Entwicklung des neuen und geförderten Wirtschaftsstandort künftig gemeinsam voranzutreiben.

Die Gesellschaft gehört zu gleichen Teilen dem Landkreis und der Stadt. Bei der Gründung wurden die beiden Gesellschafter durch Landrat Gerhard Radeck und Bürgermeister Alexander Hoppe vertreten. Geschäftsführer wird Christian Burgart, Cassina Mönch erhält Einzelprokura. Beide bleiben zugleich in ihren bisherigen Funktionen bei der Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH tätig.

Gründung wichtig zur Umsetzung des Gewerbegebiets

„Mit der Gründung schaffen wir die organisatorische Grundlage, um aus einer großen Chance für unsere Region Schritt für Schritt einen konkreten Industriestandort zu entwickeln“, sagt Landrat Gerhard Radeck. Das Projekt stehe beispielhaft dafür, wie der Strukturwandel im Landkreis Helmstedt aktiv gestaltet werden könne.

Auch für Königslutter sieht Bürgermeister Alexander Hoppe großes Potenzial. „Die Lage unmittelbar an A2 und A39 bietet hervorragende Voraussetzungen für neue industrielle und gewerbliche Ansiedlungen“, erklärt Hoppe. Mit der gemeinsamen Gesellschaft würden Stadt und Landkreis ihre Kräfte bündeln.

Im Frühjahr hatte der Stadtrat Königslutter und der Kreistag Helmstedt über das Gewerbegebiet entschieden. Beide stimmten trotz Gegenwind der Anwohner des nahegelegenen Orts für das Gebiet nahe dem Autobahnkreuz.

Gebiet mit Förderung vom Bund

Das geplante Gebiet umfasst rund 82 Hektar Bruttofläche. Davon sollen perspektivisch etwa 65 Hektar als vermarktbare Flächen zur Verfügung stehen. Entwickelt werden soll der Standort nach modernen Nachhaltigkeitskriterien.

Für die nächsten Planungsschritte stehen bereits Fördermittel bereit: Im Juni wurde ein Förderbescheid über vier Millionen Euro für Planungsleistungen übergeben. Die europaweite Ausschreibung läuft derzeit.

„Jetzt bekommt das Projekt eine eigene Gesellschaft und damit eine Struktur, die sich vollständig auf die Entwicklung des Standortes konzentrieren kann“, sagt Geschäftsführer Christian Burgart.

In den kommenden Monaten soll die Planung weiter konkretisiert werden. Gleichzeitig will die Gesellschaft die Voraussetzungen schaffen, um frühzeitig potenzielle Investoren anzusprechen.

Beitragsbild: Um das Gewerbegebiet aufzubauen, zu Verwalten und Fördermittel verarbeiten zu können, wurde eine Gewerbegebiet GmbH gegründet. Foto: Landkreis Helmstedt

Newsify_Wischer_schmal_präsentiert2

Weitere News

Link kopiert ✓
1