So bereitet man sich auf Krisen vor! Während der „Notfall-Expedition“ in Schöppenstedt vermitteln verschiedene Akteure, wie man sich am besten auf Krisen vorbereitet. Während die Organisatoren die Veranstaltung vorbereiten, stellt Newsify die verschiedenen Stationen vor.
Aller Anfang ist leicht – das gilt besonders für die große „Notfall-Expedition“, die am 26. September 2026 in Schöppenstedt stattfindet. Der zentrale Bereich A an der Altenaubrücke auf dem ehemaligen Realschulhof dient dann als Orientierungspunkt und Start der Route.
Von dort aus können die Gäste „in die vielfältigen Erlebnis-Zonen von Technik bis Natur eintauchen“, wie die Organisatoren mitteilen. Betreut wird der Dreh- und Angelpunkt des Events von Ruth Naumann und Sebastian Niehoff.
Expeditionspass begleitet durch „Notfall-Expedition“
Ein zentrales Element der Entdeckungstour ist der sogenannte Expeditionspass. Die Pässe werden an allen 15 Stationen ausgegeben. Deswegen können Besucher ihre Expedition auch an dem Halt starten, an dem sie als Erstes vorbeikommen.
Wer seine Tour jedoch direkt am Basis-Lager an der offiziellen Station 0 beginnt, wird dort von Petra Schmidt, Simone Großhennig und Uwe Spanger in Empfang genommen und mit dem Pass ausgestattet. Dieser dient als persönlicher Fahrplan. An jeder Station kommt dann ein Stempel mit dazu.
Wer am Ende der Reise mindestens zehn dieser Nachweise gesammelt hat, kehrt zum Basis-Lager zurück. Dort wartet nicht nur die feierliche Ernennung zum zertifizierten Notfall-Profi samt Urkunde, sondern auch praktische Präsente wie LED-Taschenlampen oder Erste-Hilfe-Sets, die im Ernstfall wertvolle Dienste leisten.
Dokumente an Ort und Stelle wichtig
Direkt im Umfeld des zentralen Check-ins wartet mit Station 1 die erste wichtige Etappe unter dem Motto „Sicherer Hafen“. Die Koordinatoren Bernd Oehlmann und Sabine Zehmke widmen sich hier der oft unterschätzten Dokumentensicherung.
In einer praktischen Mitmach-Aktion erfahren die Teilnehmer, wie man eine wasserfeste Dokumentenmappe anlegt, um bei einer Evakuierung oder einem Brand die wichtigsten Papiere sofort griffbereit zu haben. Vor Ort besteht zudem die Möglichkeit, Ausweise zu kopieren und in speziellen Hüllen zu schützen oder einen Notfall-Medikationspass für das Portemonnaie auszufüllen.
Unterstützung erhalten die Teilnehmer dabei durch Harald Eicke vom SoVD, der Öffentlichen Versicherung mit Björn Dröge und einem Fachmann wie Thomas Löffler. Sie informieren zu sensiblen Themen wie Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und die richtigen Versicherungen um Schaden abzuwenden. Auch die einfache, aber effektive „Notfalldose“ wird von Frank Schernikau und seinem Team vorgestellt. Diese sorgt dafür, dass Rettungsdienste wichtige medizinische Informationen schnell im Kühlschrank der Betroffenen finden.
Beitragsbild: Die Organisation läuft auf Hochtouren. Foto: Ruth Naumann


Ein Kommentar
Das ist eine sehr gute Initiative und lange überfällig!